In meinem Leben bin ich vielen Narzisstinnen und Narzissten begegnet. In meiner „Familie“, in Beziehungen, in meinem „Freundeskreis“, bei Geschäftspartnern und Kunden. Man könnte sagen: Ich habe Narzissmus studiert.
Was praktisch alle narzisstischen Persönlichkeiten verbindet ist das Streben nach Macht und Kontrolle. Deswegen finden wir diese Menschen vor allem in Positionen, in denen sie genau diese beiden Werte ausleben können. Wir finden sie unter anderem in Chefetagen, in der Politik, in Banken, bei Ärzten, bei der Polizei oder beim Militär. Überall dort, wo sie sich allmächtig fühlen, über andere Menschen herrschen und letztendlich Gewalt ausüben können. Bevorzugt mit einem öffentlichen „Darf-Schein“.
Dabei ist es wichtig zu unterscheiden: Nicht jeder Mensch mit einem hohen narzisstischen Anteil ist kriminell. Narzissmus bewegt sich auf einer Skala. Denn auch Menschen, die sehr erfolgreich sind ohne(!) dafür Verbrechen zu begehen, finden wir in diesen beruflichen Positionen. Diese Menschen streben nach Einfluss und wissen, dass sie nur viel (positiven) Einfluss nehmen können, wenn sie in entsprechenden Machtpositionen sind. Ohne wirtschaftliche Macht und Sichtbarkeit ist es schwer wirklich etwas zu bewegen.
Was die „guten“ von den „schlechten“ Narzissten unterscheidet, ist Empathie und Mitgefühl. Die einen haben es bzw. können diese Emotionen fühlen, und die anderen nicht.
In diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf die bösartigen Narzissten. Auf die Menschen, die sowohl eine Gefahr für jeden Einzelnen als auch für die gesamte Gesellschaft darstellen. Denn diese Menschen gehen tatsächlich über Leichen – ohne jegliches schlechte Gewissen.
Sie leben auf Kosten anderer. Sie missbrauchen Kinder, Frauen und Männer. Sie wenden Gewalt an – emotional, psychisch und physisch. Sie lügen, stehlen und erpressen.
Und diejenigen unter ihnen, die nicht(!) dumm sind, genau die sind brandgefährlich.
Denn weil sie eben nicht dumm sind wenden sie jede psychologische Methode an um andere Menschen zu täuschen. Sie sind große Schauspielerinnen und Schauspieler.
Sie spielen gerne den „Retter in der Not“. Oft nachdem sie genau diese Not vorher bewusst erzeugt haben. Sie wissen ganz genau, dass sie so Abhängigkeit erzeugen können. Denn ihre Opfer sind ihnen dankbar für ihre „Hilfe“. Jedenfalls bis zu dem Moment, wo sie das Schauspiel erkennen können.
Extreme Narzissten ziehen ihren Selbstwert aus dem Maß der Kontrolle über ihre Opfer. Gerade, wenn ihre Opfer sich „freiwillig“ kontrollieren lassen – sozusagen „lachend in die Kreissäge laufen“ – sind sie hocherfreut. Schließlich zeigt das ja, wie „dumm“ das Opfer doch ist, und wie weit unter ihnen dieses steht. Eine wahre Schadenfreude zeigt sich dann beim Narzissten. Wobei er diese nur dann offen zeigt, wenn er sich „sicher“ fühlt. Wenn er glaubt, dass er auch in der Öffentlichkeit als „etwas viel Besseres“ wahrgenommen wird.
Denn was dem extremen Narzissten unglaublich wichtig ist, das ist sein Ansehen, seine Reputation. Ohne den Applaus des Umfelds oder wenn er sogar selbst öffentlich diskreditiert wird, ist seine Archillessehne nämlich sehr leicht erkennbar. Denn im Kern „fühlt“ oder denkt er doch eines: Er ist nichts wert. Er weiß nicht einmal wirklich, was sein „Selbst“ tatsächlich ist. Ohne die Kontrolle über seine Opfer, ohne Menschen, die auf irgendeine Weise von ihm abhängig sind, ist er nur eine leere, menschliche Hülle. Ein Darsteller ohne jegliche Substanz.
Wer Empathie empfinden kann, dem könnte dieser Narzisst im Grunde nur leid tun.
Und auch dieses „Mitleid“ ist ein Gefühl, was der extreme Narzisst ausnutzt um davon zu profitieren. Denn wenn ihm jemand auf die Schliche kommt, dann ist er ganz schnell selbst das große Opfer. Auch das kann er mit ganzem Körpereinsatz fast perfekt vorspielen. Dafür imitiert er einfach echte Opfer.
Nur zu gerne macht er das wirkliche Opfer auch zum Täter. Dafür nutzt er typische „Framing“ Methoden, verbreitet gezielt Lügen und instrumentalisiert Dritte für seine Zwecke. Je weiter oben in der Nahrungskette der extreme Narzisst steht und je mehr Geld er zur Verfügung hat, umso leichter ist es für ihn seine Taten sogar vollständig aus dem Hintergrund durchzuführen bzw. sie vollständig an andere Personen zu delegieren. Denn wenn das Opfer den Täter nicht einmal persönlich kennt, dann ist dessen Gegenwehr ein Kampf gegen Windmühlen, ganz so wie bei Don Quijote.
Der extreme Narzisst bedient sich dabei an Mittelsmännern- oder Frauen, setzt echte oder unwissende Spione sowie modernste Technik zur Überwachung ein und hetzt ganze Menschengruppen gegeneinander auf.
Gäbe es keine extremen Narzissten auf der Welt, dann wäre kein einziges Konzentrationslager, kein Genozid, kein Krieg, kein medizinisches Experiment an Menschen, kein Verbrechen gegen die Menschlichkeit jemals möglich gewesen. Denn welcher Mensch könnte schon tatenlos dabei zusehen oder sogar mitmachen, wie andere Menschen leiden oder sogar getötet werden? Nur ein extremer Narzisst. Oder ein Mensch, der um sein eigenes Überleben oder das seiner Familie kämpfen muss.
Jetzt betreten wir den größten Spielplatz, den feuchten Traum eines extremen Narzissten: Wir betreten die Weltbühne.
Was könnte für einen Menschen mit Allmachtsfantasien anziehender sein als Macht und Kontrolle über die ganze, weite Welt zu haben? Eine rhetorische Frage.
Gibt es einen solchen Menschen, der alle Stricke in der Hand hält? Unwahrscheinlich. Und selbst wenn es ihn gäbe, dann würden ihn 99,99% der Menschen wohl nicht kennen.
Was dagegen sehr warscheinlich ist – und durch die Menschheitsgeschichte oder auch nur durch logisches Denken als bewiesen gelten kann: Es gibt Kriminelle – und nichts anderes sind extreme Narzissten – die zusammenarbeiten. Im Strafrecht nennt sich eine solche Organisation „Kriminelle Vereinigung“ oder bei globaler Zusammenarbeit „Internationale Bande“.
Diese kriminellen Gruppen agieren mit denselben Methoden wie jeder Einzelne von ihnen. Mit dem großen Unterschied, dass sie als globale Gruppierung mit Vermögen und viel Personal nicht „nur“ einzelnen Menschen schaden. Sie destabilisieren ganze Bevölkerungen. Sie schaden der ganzen Menschheit.
An dieser Stelle könnte ich konkrete Personen, Organisationen oder Unternehmen benennen. Denn dazu habe ich spätestens seit Corona intensiv recherchiert.
Doch ich werde hier und jetzt keine Namen nennen. Denn jeder Mensch, der bis hierhin gelesen hat und der Empathie und Mitgefühl besitzt – dieser Mensch hat auch ein Bauchgefühl.
Ein Gefühl, was und wer sich richtig und was und wer sich falsch anfühlt. Und wenn dieses Gefühl sich bei dir meldet und du deiner Intuition vertraust, dann weißt du bereits, wer zu den extremen Narzissten gehört. Trotz ihrer Schauspielkünste und medialen Massen-Narrative.
Dann weißt du, dass jede einzelne Stimme, die ihre eigene Wahrheit ausspricht, einen essenziellen Beitrag dazu leistet diesen Schwerkriminellen das Handwerk zu legen. Indem ihre Taten der Öffentlichkeit, den Behörden und letztendlich dem obersten Gericht preis gegeben werden.


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