Quellenangabe:
Zeitgenössische Dokumente aus dem Stadtarchiv Bad Pyrmont (sofern nicht anderweitig gekennzeichnet), fotografiert im Rahmen dokumentarischer und journalistischer Recherchen zur historischen und aktuellen Aufklärung von Menschenrechtsverstößen.
Hinweis:
Die Veröffentlichung erfolgt im öffentlichen Interesse, gestützt auf Art. 5 GG (Presse- und Meinungsfreiheit) sowie § 50 UrhG (Zitatrecht), und dient der Sichtbarmachung struktureller Gewalt sowie der Wahrung individueller und kollektiver Grundrechte.
1920

Wohnungsanzeiger 1920
Pyrmont, Stahl-Sol-Moorbad, Inhalation

Villa Stenzel
Bahnhofstraße 2, Am Kaiserplatz
„Empfohlen durch den Deutschen Offizier – Verein und die Deutsche Adelsgesellschaft.“
Wohnungsanzeiger 1920

Fremdenheim Haus Rheinland gegenüber Schloss
Frau Bürgermeister Paege
Das Symbol zeigt ein sogenanntes „Swastika“ Zeichen, welches (unter anderem) für Unendlichkeit / Zeugung / Fortpflanzung steht.
Wohnungsanzeiger 1920

Töchterheim Haus Frohsinn
Bombergsfahrweg, Vorsteherin: Fräulein Emilie Birkholz
„Ausbildung junger Mädchen in Haushalt, Wissenschaften und Sprachen durch geprüfte Lehrkräfte nach dem Plane der Reform-Frauenschulen. Unterricht im Freien. Kurgebrauch.„
Wohnungsanzeiger 1920

Haus Rieth 1 und 2
Altenauplatz 2 und 3, Offiziersheim
Viktoria-Hof und Kurpension
Besitzer: Julius Steinmeyer
Internationales Pensions-Adressbuch
Töchterheime, Erziehungsinstitute, Kinderpensionate
Verlagsanstalt E. Schott, Berlin 50
Wohnungsanzeiger 1920

Villa Parkhaus
Schloßstraße 8
Inhaberinnen: T. und H. Focken
Fremdenheim v. Boemelburg
Holzhausen Pyrmont
„10 Minuten vom Kurpark“
„Mäßige Preise“
Wohnungsanzeiger 1920

Villa Bathildis
Kurpension 1. Ranges, Bathildis-Strasse Nr. 7
Frau Henny Mahlstedt
Villa Bergfrieden
Bombergallee 12
„Junge Mädchen finden freund. Aufnahme.“
Haus Skagerrack
Inhalaturium und elektr.-physik. Heilanstalt
Dr. Wilhelm Müller (Waldeck)
Wohnungsanzeiger 1920

Pensionshaus Blasendorff
Schillerstraße 20, an der Bruchmühle
„Mäßige Preise:“
„Man verlange kostenlose Zusendung unserer Werbeschriften!
Kurverwaltung.“
Wohnungsanzeiger 1920

Waldeckische Bank Aktiengesellschaft
Bad Pyrmont, Brunnenstraße 28
„Reichsbank-Giro-Konto bei der Reichsbanknebenstelle Hameln a. W.“
„Postscheck-Konto Nr. 16065 beim Postscheckamt Hannover“
„Erledigung sämtlicher Bankgeschäfte. Kreditbriefauszahlungen.„
Wohnungsanzeiger 1920

Pyrmonter Strassenbahn
Städtische Betriebskommission
„Regelmässige Fahrten = zum Bahnhofe und zum Solbade nach Angabe des Fahrplanes ab Brunnenstraße und Kaiserplatz. Dauer- und Monatskarten sind bei der Direktion (FR. BUSSEMEYER jr., Bahnhofstr. 16) zu haben.“
Heinrich Müller Speditionsgeschäft
Pädagogium-Straße 2
Spelunke
Altberühmte, originelle Weinstube!
Brunnen-Straße 3, im Hause Viehmeyer
„Einführung durch Mitglieder der Gesellschaft gern gestattet.“
Wohnungsanzeiger 1920
1934

Wohnungsanzeiger Bad Pyrmont 1934

Foto Schwimmbad
Richtfest 14. Oktober 1933
„Schwimm-, Luft- und Sonnenbad und der Gondelteich“
Wohnungsanzeiger Bad Pyrmont 1934

Das Kurhotel Bad Pyrmont A.-G.
im Kurpark
Wohnungsanzeiger Bad Pyrmont 1934

Pension Harms
Frau Aug. Harms
Herderstraße Nr. 6
Wohnungsanzeiger Bad Pyrmont 1934

Kinderlust
Privat-Erholungsheim mit Kindergarten
An der Stadtkirche Nr. 4
Prof. Schücking’s Kuranstalt
Leitender Arzt Dr. A. Schücking
Bad Pyrmont, Auto-Garage
Wohnungsanzeiger Bad Pyrmont 1934

Haus Seebohm
Am Schlageterplatz 5 (früher Altenauplatz)
Haus Braunschweig
Besitzer: G. Dieckhoff
Schlageterplatz 6
Wohnungsanzeiger Bad Pyrmont 1934

Haus Eichhorn
Schlossplatz Nr. 2/3
Haus Oldenburg
Frau Ottilie Mogk
Schlossstraße 4
Wohnungsanzeiger Bad Pyrmont 1934

Über die Autorin
Daniela Breyer ist Unternehmerin, Autorin und unabhängige Menschenrechts-Verteidigerin. Ihre Arbeit befasst sich mit Menschenrechtsfragen, institutionellem Versagen sowie der historischen und gegenwärtigen Wirkung staatlicher und halbstaatlicher Strukturen auf das Leben Einzelner.
Ausgehend von eigener existenzieller Betroffenheit durch behördliche Maßnahmen, wirtschaftliche Ausgrenzung und den Entzug grundlegender Lebensbedingungen begann sie, systematisch zu recherchieren. Diese Recherchen entstanden nicht aus politischer oder ideologischer Motivation, sondern aus der Notwendigkeit heraus, Ursachen, Verantwortlichkeiten und Strukturen zu verstehen.
Im Rahmen ihrer Arbeit stieß sie auf bislang unzureichend aufgearbeitete historische Strukturen in Bad Pyrmont und Umgebung, unter anderem zu Stiftungen, Einrichtungen, Zwangsarbeit, Verschickungssystemen sowie personellen und ideologischen Kontinuitäten über den Zweiten Weltkrieg hinaus. Ihre Veröffentlichungen stützen sich auf öffentlich zugängliche Archivdokumente, private Unterlagen der Familie Breyer und Zeitzeugenberichte. Ergänzend analysiert sie bauliche Strukturen, Eigentumsverhältnisse sowie die nachweisbare Verflechtung staatlicher und privatwirtschaftlicher Interessen und Entscheidungen.
Ziel ihrer Arbeit ist es, Informationen zugänglich zu machen, Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen und zur rechtlichen wie gesellschaftlichen Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen und institutionellem Unrecht beizutragen.
Unterstützen Sie meine Arbeit
Meine Recherchen, Dokumentationen und die juristische Aufarbeitung menschenrechtlich relevanter Vorgänge erfolgen unabhängig, unter großem persönlichem Einsatz und ohne institutionelle Förderung.
Wenn Sie meine Arbeit unterstützen möchten, freue ich mich über eine Spende auf folgendes Konto:
Empfängerin: Daniela Breyer
IBAN: DE91 3055 0000 1001 5666 68
BIC: WELADEDNXXX
Bank: Sparkasse Neuss
Verwendungszweck: Spende für Gerechtigkeit
Bitte beachten Sie:
Da es sich um eine private Initiative handelt, kann ich aktuell keine Spendenquittung ausstellen.
