Anfang 2025 habe ich den Kontakt zu meiner noch lebenden Familie abgebrochen. Und auch zu zahlreichen Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern.

Bereits im zweiten Halbjahr 2024 hatte ich mich relativ zurückgezogen und an mehreren Geschäftsideen gearbeitet. Bis zum Ende des Jahres hatte ich ein Portfolio mit 10.000 KI Bildern auf Adobe Stock erstellt.

Damit war die Basis für passives Einkommen gelegt und ich habe mich über jeden Verkauf sehr gefreut. 

Adobe Stock Statistik vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Auch wenn man mit künstlicher Intelligenz sehr schnell „ein Bild“ erstellen kann, ist es doch deutlich aufwendiger Bilder zu erstellen, die sich auch verkaufen. Adobe Stock nimmt bei Weitem nicht jedes eingereichte Bild an.

Über mehrere Monate habe ich also meine Prompts, Techniken für die Erstellung von Schlagworten und generell den Produktionsablauf immer weiter optimiert. 

Ich habe Tage und Nächte an meinem IMac damit verbracht Bilder in Masse zu erstellen und Fehler in Bildern mit Photoshop zu korrigieren. Teilweise bis mein Arm und mein Handgelenk einfach den Dienst verweigert haben, weil ich über Stunden am Rechner saß und mehr oder minder dasselbe gemacht habe.

Aber ich hatte ein Ziel vor Augen – 10.000 angenommene Bilder bis zum Jahresende – und habe konstant weitergemacht. 

Außerdem habe ich Grafik- und Webdesign Aufträge für die Kunden meiner Werbeagentur Red Tiger Design bearbeitet. Denn ein angenommenes Bild bei Adobe Stock bringt noch kein Geld. Die Bilder müssen sich auch verkaufen. 

Grundsätzlich hatte ich allerdings vor mich beruflich umzuorientieren.

Im Jahr 2007 hatte ich mich mit meiner Werbeagentur selbstständig gemacht und über lange Zeit alleine gearbeitet. Erst kurz vor der Corona Pandemie hatte ich meine ersten beiden Mitarbeiter eingestellt.

Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, der dazu führte, dass ich im Herbst 2022 dazu gezwungen war zum Amtsgericht Düsseldorf zu gehen und Firmeninsolvenz anzumelden. Aus meiner Sicht nicht aufgrund von eigenem Verschulden, doch darauf komme ich später noch einmal zurück.

SCHUFA Bonitätscheck vom Juni 2021 –
nur ein Jahr später war ich gezwungen Firmeninsolvenz anzumelden

Ein im Sommer 2021 angefragter (Corona-) Kredit bei der Deutschen Bank, welcher mit Unterstützung eines Unternehmensberaters ausgearbeitet wurde, wurde abgelehnt.

Nach der Insolvenz hatte ich keine Mitarbeiter mehr und damit letztendlich die Möglichkeit auch nochmal eine andere Richtung einzuschlagen. 

Bevor ich diese Idee in die Umsetzung bringen konnte, kam allerdings das Leben dazwischen. Genauer gesagt kam ein Anruf meiner Oma Ida im Januar 2023, also nur rund 2 Monate nach Anmeldung der Insolvenz.

Sie bat mich darum für ein paar Tage nach Bad Pyrmont zu kommen und mich um sie zu kümmern. Zu der Zeit war meine Oma 93 Jahre alt und seit etwa einem halben Jahr bettlägerig. Mein Onkel Karl-Heinz wohnte im Haus meiner Oma und pflegte sie. Ergänzend kam auch noch der Agaplesion Pflegedienst drei Mal am Tag.

Mein Onkel war allerdings selbst krank und musste ins Krankenhaus. Meine Oma bat mich also darum für ein paar Tage zu ihr zu kommen und ihn zu vertreten. 

Ida Katharina Gertrud Breyer im April 2023

Zu meiner Oma hatte ich innerhalb der Familie immer die beste Beziehung. Sie hat mir geholfen, wenn ich Probleme hatte. Als Jugendliche hat sie mich zum Beispiel vom Bahnhof in Hameln abgeholt und nach Hause gebracht, wenn der letzte Zug ausgefallen ist und meine Mutter keine Lust dazu hatte mich abzuholen.

Also bin ich Anfang 2023 nach Bad Pyrmont gekommen um meiner Oma zu helfen. Aus ein paar Tagen wurden Wochen und aus Wochen wurden Monate. Im Mai 2023 verstarb mein Onkel und im Oktober 2023 starb dann auch meine Oma.

Dieses Jahr war extrem anstrengend in so ziemlich jeder Hinsicht. Schon während der Pandemiezeit habe ich eine 7 Tage Woche gemacht und wenig Schlaf bekommen. Doch bei allem, was zu der Zeit passiert ist, konnte ich mir immer noch sagen: „Stirb jemand, wenn ich es nicht schaffe?“. Und die Antwort war: Nein.

Als ich meine Oma gepflegt habe, fiel diese Antwort anders aus. Also habe ich noch weniger geschlafen und irgendwie versucht alles zu schaffen. Ich habe mich um meine Oma gekümmert, mir alle ihre Krankheiten und Medikamente genau angeschaut und alles dafür getan, dass es ihr besser geht. Sowohl psychisch als auch körperlich. 

Der Medikationsplan meiner Oma im Januar 2023

Bei mehr als drei verschiedenen Medikamenten können Wechselwirkungen als auch eine daraus folgende Schädigung des Patienten nicht ausgeschlossen werden. Eine Mehrfachgabe von Medikamenten –
wie im vorliegenden Medikationsplan – wurde nur in den seltensten Fällen auf die Anwendungs-Sicherheit durch Studien überprüft. Zudem werden zahlreiche Medikamenten-Studien vor allem an jüngeren, gesunden Menschen durchgeführt und nicht in der höheren Altersklasse der späteren Patienten.

Zeitgleich zur Pflege meiner Oma habe ich weiterhin viel gearbeitet, da ich nach der Insolvenz eine Freigabe für die selbstständige Tätigkeit bekommen habe. Von Sommer 2023 bis zum Sommer 2024 habe ich überwiegend für eine große, deutsche Werbeagentur mit internationalen Kunden gearbeitet. Das bedeutete zahlreiche Onlinemeetings, kurze Deadlines und deutlich zu viel Arbeiten mit PowerPoint. 

Relativ schnell musste ich nach externen Mitarbeitern suchen um die Aufträge innerhalb der vorgegebenen Zeit umsetzen zu können. Dadurch wurde ich zur Schnittstelle zwischen der Agentur und meinen freien Mitarbeitern. Und wenn es irgendwo zeitlich gebrannt hat, dann habe ich Nächte durchgearbeitet, zwei bis drei Stunden geschlafen und dann wieder in einem Meeting gesessen.

Zumindestens nachdem meine Oma im Oktober 2023 verstorben war und mir Ablenkung von der Trauer durchaus willkommen war.

Erfasste Arbeitszeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Die Arbeit für die Agentur war praktisch als meine Oma noch gelebt hat. Ich musste keine Zeit in Akquise von neuen Aufträgen stecken und konnte so jede „freie“ Minute gewinnbringend nutzen. Wirkliche Freizeit und sowas wie Urlaub waren für mich ja sowieso schon seit Jahren Fremdwörter. Daran war ich schon gewöhnt. Und natürlich hatte ich ursprünglich geplant möglichst schnell aus der Insolvenz raus zu kommen. Das bedeutete, dass ich rund 100.000€ aufbringen musste um alle aufgelaufenen Schulden bezahlen zu können. 

In meinem Pflegejahr war meine freie Zeit zum Arbeiten natürlich beschränkt. Alles, was meine Oma betraf, hatte Vorrang vor allem anderen.

Im ersten Halbjahr 2024 habe ich mich dann voll in die Arbeit gestürzt und soviel gearbeitet, wie ich konnte. Zumindestens bis zu dem Zeitpunkt, wo ich gemerkt habe, dass ich mit Anlauf gegen die Wand rennen werde, wenn ich so weitermache. Im Sommer 2024 hatte ich dann mal Pause gemacht und mich zunächst für 1-2 Monate aus der Arbeit für die Agentur zurückgezogen. 

Denn eines war sicher: Ein richtiges Burnout konnte ich mir im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten. 

Während meiner ersten, längeren Pause – nach Jahren Durcharbeiten bis einem die Augen zufallen – wurde mir klar, dass ich grundsätzlich etwas verändern muss und möchte. 

Ich hatte bereits mehrfach den Gedanken gehabt mich als Content Creator zu versuchen, sprich YouTube Videos zu machen und damit Geld zu verdienen. Doch ähnlich wie bei den KI Bildern braucht es auch hier einiges an Vorarbeit bis sich das Ganze auch finanziell rechnet.

Im August 2024 habe ich dann die Zusammenarbeit mit der Agentur beendet und angefangen meine neuen Pläne zu verfolgen.

Das heißt, dass ich vollauf damit beschäftigt war mehrere YouTube Kanäle aufzubauen (mehrere Kanäle um erstmal zu testen welcher Content der Richtige für mich ist), KI Bilder zu erstellen und weiterhin für meine Bestandskunden zu arbeiten. 

Mein erstes Video auf dem Kanal Geistesfunken vom 02.10.2024
Ein Kochvideo auf einem meiner Test-Kanäle vom 21.09.2024
Techno Beats auf HEXXAH Records vom 12.11.2024

Nach ersten Tests auf YouTube habe ich mich auf zwei Kanäle konzentriert. Auf meinen Mindset-Kanal „Geistesfunken“ und auf meinen Musik bzw. DJ-Kanal „HEXXAH Records“.

Nachdem ich mir im Juli 2024 ein günstiges Mischpult gekauft hatte, habe ich festgestellt, dass es mir zum einen sehr viel Spaß macht zu Mixen und zum anderen hat die Musik auch mein Energielevel generell gehoben. Im Grunde genommen war dieses kreative Hobby also ein perfekter Gegenpol zur Fließband-Arbeit mit den KI Bildern.

Bei dem Mindset-Kanal hatte ich mir gedacht, dass ich alle meine Erkenntnisse aus immerhin schon fast 20 Jahren Selbstständigkeit für andere Menschen aufbereite. Wer lange Zeit alleine selbstständig arbeitet, der muss sich selbst motivieren, sich mit den eigenen Stärken, Schwächen und Glaubenssätzen beschäftigen und insgesamt immer wieder an sich selbst arbeiten. Dazu hatte ich nach der Pandemie auch Erfahrung als Chefin in Krisenzeiten. Zudem war ich eine zeitlang Trainerin einer Mixed Volleyball Mannschaft in Neuss. Mit anderen Worten: Ich musste lernen wie man Menschen führt. Teilweise unter extremen Bedingungen und ohne selbst genau zu wissen wohin die Reise als nächstes geht.

Beide YouTube Kanäle entwickelten sich sehr gut und unter normalen Umständen hätte ich mindestens einen der Kanäle im Jahr 2025 monetarisieren, sprich damit auch Geld verdienen, können.

Auch die Verkäufe der KI Bilder wurden mehr und ich konnte gegen Ende des Jahres 2024 sagen, dass ich jetzt im Schlaf Geld verdiene. Noch nicht genug um davon zu leben, aber genug um zu wissen, dass es sich lohnt diesen Geschäftszweig weiter auszubauen. Mit einem bekannten Programmierer hatte ich dann Ende 2024 begonnen Teile der Bilderstellungsprozesse zu automatisieren. Zur finalen Automatisierung kam es dann aber nicht mehr. 

Denn dann kam das Jahr 2025. Am Jahresanfang wusste ich noch nicht was mir da alles bevor stand. Ich wusste noch nicht, dass ich in naher Zukunft wirklich komplett auf mich allein gestellt sein würde. Und ich wusste noch nicht, dass Menschen, die ich zumindestens teilweise gut kannte, versuchen würden mich wahlweise in die Mittellosigkeit, in die Kriminalität, in die Prostitution oder in den Selbstmord zu treiben. Genauso wusste ich noch nicht, dass keine der öffentlichen Behörden in Bad Pyrmont mir wirklich helfen würde mich gegen diese Kriminellen zu wehren. 

Der Januar begann für mich erstmal mit finanziellem Druck durch meinen Stiefvater. Dieser hatte mir im Rahmen meiner Insolvenz 500€ geliehen. Diese brauchte ich um zumindestens einen IMac vom der Leasing Firma abkaufen zu können und damit arbeitsfähig zu bleiben. Unter anderen Umständen hätte ich meinen Stiefvater niemals um das Geld gebeten.

Jetzt wollte er es unbedingt sofort zurückhaben und ließ mir das bereits über mehrere Monate durch meine sogenannte Mutter mitteilen. Er arbeitete über mehrere Jahrzehnte als Bademeister im Staatsbad und stand also finanziell eigentlich ganz gut dar. Ursprünglich hatte ich auch geplant ihm die Hälfte des Geldes Ende 2025 zurückzugeben. Doch ich hatte das Geld schlichtweg nicht.

Mitte Januar kam dann ein Anruf von ihm, wo er mir weiter Druck machte und auch davon sprach zur Polizei zu gehen. In den Wochen davor hatte ich mich mit emotionalem Missbrauch, Narzismus und Psychopathen beschäftigt. Und ich hatte angefangen meine Kindheit aufzuarbeiten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ja gedacht, dass ich das schon längst getan hätte.

Bevor ich den Anruf von meinem Stiefvater annahm, hatte ich mir bereits gedacht, dass ich ihm jetzt einmal deutlich meine Meinung sage. Genau das habe ich in den folgenden 5 Minuten auch getan. Von seinem Alkoholproblem bis zu den Versuchen mich zu kontrollieren oder unter Druck zu setzen. „Die Kontrolle hört jetzt auf.“ sagte ich.

Nach dem Telefonat habe ich mir Sorgen um meine Mutter gemacht, so wie ich mir schon als Kind Sorgen gemacht habe, wenn die beiden sich gestritten haben. Ich war mir nie sicher ob er mal komplett ausrastet und gewalttätig wird. 

Was ich im Telefonat gesagt habe, hatte jedenfalls das Potenzial ihn zu triggern.

Zu meiner Mutter hatte ich bereits mehrere Wochen keinen Kontakt und habe sie nicht gesehen. Das habe ich meinem Cousin (dem Sohn des verstorbenen Bruders meiner Mutter) mitgeteilt und er hatte meiner Mutter dann geschrieben. Der Wortlaut seiner Mitteilung wirkte merkwürdig auf mich. Ihre Antwort war sinngemäß, dass alles okay ist.

In der folgenden Zeit – und wie ich nach einiger Reflexion herausfand auch schon vorher – kam es zu mehreren merkwürdigen Vorfällen.

Schon seit vielen Jahren ging ich regelmäßig, etwa ein bis zwei Mal in der Woche, in die Sauna. Dadurch wurde ich seltener krank und konnte mich auch bei langanhaltendem Dauerstress entspannen. Da ich ja 2023 wieder nach Bad Pyrmont gekommen war, blieb bei Saunen nicht viel Auswahl. Zumindestens nicht ohne lange Fahrtzeiten. Aus diesem Grund ging ich hier vor Ort in die Hufeland Therme. Das war während ich meine Oma gepflegt hatte meine einzige Auszeit. 

Anfang 2023 war meine Oma gesundheitlich schwer angeschlagen, bekam teilweise sehr schlecht Luft und in der ersten Zeit war ich daher auch garnicht in der Sauna. Bei meinen ersten Saunabesuchen bestand ich deswegen darauf, dass meine Mutter in der Zeit meiner Abwesenheit auf meine Oma aufpasst. Meine Oma sagte zwar immer „Mama muss nicht kommen!“, aber ich setzte mich durch, weil ich nicht wollte, dass meiner Oma etwas passiert, wenn ich nicht da bin. Aus heutiger Sicht verstehe ich, warum meine Oma nicht wollte, dass meine Mutter auf sie aufpasst.

Rund 20 Jahre lang habe ich in der Region Neuss-Düsseldorf gelebt. Mein Freundeskreis und meine geschäftlichen Kontakte waren also 250 km entfernt von Bad Pyrmont. In Bad Pyrmont gab es nur eine Handvoll Freundinnen aus meiner Kind- und Jugendzeit. Mit diesen hatte ich zwar etwas Kontakt gehalten, aber viel Kontakt hat ich mit diesen nicht. Mein soziales Umfeld nach meinem Umzug nach Bad Pyrmont war also sehr klein und bestand überwiegend aus meiner Mutter, meinem Cousin und einer Freundin von früher. Doch ich war ja sowieso fast nur am Arbeiten und hatte keine Zeit um wirklich neue Kontakte zu suchen und zu pflegen.

Nach dem Tod meiner Oma im Herbst 2023 hatte ich zumindestens etwas mehr Zeit, auch wenn ich diese überwiegend in Arbeit gesteckt habe. Allerdings bin ich 2024 häufiger in die Hufeland Therme gegangen und war mit ein paar Leuten von dort auch ein paar Mal etwas trinken. Wobei es in Bad Pyrmont auch nicht wirklich viel Auswahl zum Weggehen gibt. Ein paar Kneipen und eine kleine Disco. 

Meine Oma hatte früher eine Kneipe in Hameln. Mein Vater hatte diese später übernommen und betrieb etwa zwei Jahrzehnte die Gilde Klause in der Morgensternstraße 19. Es war nur eine kleine Kneipe. In meiner Jugendzeit war ich dort ab und zu mit Freundinnen. Doch die betrunkenen Menschen dort waren mir immer unsympathisch. Genauso wie die alkoholabhängige Lebenspartnerin meines Vaters oder mein Stiefvater, den ich Zeit meines Lebens nur als „funktionierenden“ Alkoholiker kenne. Seltsamerweise ergab ein gesundheitlicher Test seitens des Staatsbades im Jahr 2024, dass dessen Leber wohl in Ordnung wäre. Er sah allerdings – und das schon über Jahre – alles andere als gesund aus.

In jedem Fall hatte ich viele negative Vorbilder und mochte das Kneipenleben nicht. Doch es gab nichts anderes in Bad Pyrmont. Also war ich eben ein paar Mal mit einer Gruppe aus der Hufelandtherme unterwegs. In dieser Gruppe war ein Saunameister aus der Therme, ein Polizist (der in der Polizeistation Bad Pyrmont arbeitete) und seine Freundin (ebenfalls Polizistin), ein Inhaber eines kleinen Ladengeschäftes und ein Techniker. Am meisten Kontakt hatte ich mit dem Saunameister, der mir von allen am Sympathischsten war. Befreundet war ich mit den anderen eher nicht.

Der Inhaber des Ladengeschäftes war aufdringlich und baggerte mich an, obwohl ich keinerlei Interesse an ihm gezeigt hatte. Das ging mir irgendwann so auf die Nerven, dass ich ihm einmal laut und deutlich vor den anderen am Tisch gesagt habe, dass ich ihn nicht mag. Und wenn man jemanden nicht mag, dann will man keine Beziehung mit ihm und ihn garantiert auch nicht heiraten. Das mit dem Heiraten war sozusagen ein „Running Gag“ von diesem Typen. Erst war das noch irgendwie lustig, aber dann war es einfach nur unangenehm.  

Die Freundin des Polizisten war von Anfang an abweisend zu mir. Es wurde nur mit der Zeit immer offensichtlicher. Sie redete praktisch nicht mit mir und ignorierte mich auch dann, wenn ich sie direkt ansprach. 

Ähnlich verhielt sich auch der Techniker mit der Zeit, wenn auch weniger extrem im Vergleich zu der Polizistin.

Etwa ab Sommer 2024 hatte ich mit dieser Gruppe insgesamt wenig zu tun. Mit dem Saunameister hatte ich im August ein kleines Video gedreht für die Mitarbeiter-Anwerbung vom Staatsbad. Bezahlt wurde das nicht, aber das Aufnehmen hat Spaß gemacht. Den Saunameister mochte ich ja auch. Durchaus auch etwas mehr. Allerdings verhielt auch er sich seltsam. Mal zeigte er Interesse an mir und dann kam plötzlich garnichts mehr. Dieses Verhalten hat mich eine ganze Weile sehr verunsichert und emotional in einen angespannten Zustand gebracht.

Im Herbst 2024 war ich mit dem Saunameister, dem Ladeninhaber und einem Pärchen, die auch beide im Staatsbad gearbeitet haben, im Nachtsegler in Bad Pyrmont. Vorher haben wir bei dem Pärchen Dart gespielt und etwas gegessen. Der Ladenbesitzer (eigentlich wohl nur ein angestellter Geschäftsführer) kam erst später dazu. Er hatte eine geschlossene Flasche mit irgendeinem Cocktail dabei. Von dem Gesöff hatte er außerdem noch eine angebrochene Flasche, wo noch ein Rest drin war, dabei. 

Er drängte mich regelrecht dazu das Getränk (aus der angebrochenen Flasche) wenigstens zu probieren. Zu einem kleinen Schluck hatte ich mich überreden lassen. Dem Saunameister hatte er davon auch etwas eingeschenkt. Doch der hatte sein Glas dann umgestoßen.

Schon als wir noch bei dem Pärchen zuhause waren, war ich ziemlich müde. Im Nachtsegler nahm die Müdigkeit weiter zu und nachdem ich etwa eine Stunde an meinem Radler genippt hatte, war für mich Feierabend. Der Ladenbesitzer bedrängte mich wieder, dass ich doch bleiben sollte. Doch ich war zum einen einfach müde und zum anderen war mir langweilig. 

Ein paar weitere Menschen in dem Lokal kannte ich vom Volleyball in Elbrinxen. Außerdem war da noch ein sehr korpulenter Russe, der auch in der Therme arbeitete. Meine Mutter hatte sich über diesen Mal mal sehr positiv geäußert, aber bei mir erzeugte er nur ein starkes Gefühl der Abneigung. Außerdem waren noch zwei jüngere Frauen dabei, eine Bekannte von dem Saunameister und ihre Freundin. Außer mit dem Pärchen aus der Therme hatte ich mit praktisch mit keinem der Anwesenden unterhalten. Also ging ich noch recht früh, also vor 24 Uhr, alleine nach Hause.

Das war einer der merkwürdigen Vorfälle im Jahr 2024. Außerdem klingelte es im zweiten Halbjahr regelmäßig beim Haus meiner Oma, doch es war keiner da, wenn ich öffnete. Überwiegend habe ich die erste Etage und das Dachgeschoss zum Wohnen und Arbeiten genutzt. Da die Klingel im Dachgeschoss nicht funktionierte, hatte ich eine Funk-Klingel gekauft, welche unabhängig von der restlichen Haustechnik funktionierte. Ich hatte daher lange Zeit gedacht, dass dieses Klingeln von einer Funkstörung kam.

Doch einmal öffnete ich die Haustür gegen Abend und es stand ein weißer Kastenwagen mit Warnblinker auf der Straße. Es wirkte so, als ob jemand versucht hat mich aus dem Haus zu locken. Natürlich bin ich nicht zu dem Wagen hingegangen. Nach einer Weile wurde das Warnblinklicht abgestellt und der Wagen fuhr weg.

Außerdem kam es sowohl 2024 als auch 2025 zu seltsamen Kontakten mit Personen, die ich nicht kannte. Mehrere einzelne Männer kamen mir bei meinen Saunabesuchen deutlich zu nahe.

Einmal war ich auch mit dem Saunameister abends noch weg, erst im Nachtsegler und dann in der kleinen Disco namens Joker. Dort hatte ich mich mit dem Geschäftsführer des Ladens unterhalten und stellte plötzlich fest, dass der Saunameister weg war. Laut dem Geschäftsführer wäre das wohl normal bei dem Saunameister. Ich wunderte mich darüber und entschied mich erstmal dazu abzuwarten.

Das Gespräch mit dem Geschäftsführer sank spürbar im Niveau. Er erzählte mir von Frauen und Sexpraktiken, die er mit diesen durchführte. Ich entzog mich der Unterhaltung und ging erstmal vor der Tür eine Zigarette rauchen. Dort war ich nicht lange alleine. Ein unbekannter Mann setzte sich neben mich und begann ein Gespräch. Zunächst verhielt er sich normal, doch als ich mich auf den Weg nach Hause machte, ging er einfach mit. Dabei griff er nach meiner Hand, was ich erstmal zuließ, während ich überlegte, wie ich ihn schnell wieder los werde.

Ich entschied mich dafür ihm zu sagen, dass ich alleine weitergehe und verabschiedete mich von ihm. Dann nahm er mich ungefragt in den Arm und hielt mich fest. Ich blieb starr stehen und wartete darauf, dass er mich wieder los lässt. Zu seinem Glück tat er das dann auch. Hätte er mich noch länger festgehalten, dann hätte mein Knie schon eine Körperstelle bei ihm gefunden, wo es ihm weh tut. Gut, dass das nicht nötig wurde und ich dann nach Hause gehen konnte.

Kurze Zeit nach diesem Erlebnis war ich auf dem Hagen, einem Bergdorf bei Bad Pyrmont, wo meine Mutter und mein Stiefvater 1998/1999 ein Haus gebaut hatten. Dort kam mein Stiefvater auf mich zu und sagte in gehässigem Ton „Na, hat der Saunameister dich sitzen lassen?“. Ihm bereitete das offenbar große Freude. 

Doch ich kannte solche verbalen Angriffe bereits von ihm. Als ich noch minderjährig war und dort wohnte, sagte er einmal zu mir: „Daniela, du bist ein Arschloch, aber man kann sich auf dich verlassen.“ Außerdem beschuldigte er mich damals auch mal, dass ich ihm 50€ gestohlen hätte. Das Geld fand sich ein paar Tage später hinter seinem Schrank wieder.

Auch die Beziehung zwischen ihm und meiner Mutter war merkwürdig. Sie schliefen in getrennten Zimmern, stritten sich meistens und pflegten alles andere als eine liebevolle Kommunikation. 

Insgesamt war das Familienleben seltsam. 1989 trennten sich meine Eltern als ich noch ein Kleinkind war. Meine Mutter zog dann mit meinem Stiefvater in die Gartenstraße in Bad Pyrmont. Meine sechs Jahre ältere Halbschwester lebte bei den Eltern meiner Mutter. Dann kam mein Halbbruder auf die Welt und wir zogen in eine Parallelstraße, die Arolser Straße.

Bei einem Streit zwischen meiner Mutter und meinem Stiefvater musste einmal die Polizei kommen. Erst stritten sich die beiden nur und meine Mutter wollte ihn rausschmeißen, dann lief mein Stiefvater plötzlich mit einer Pistole rum. Für ein paar Tage war er dann erstmal weg, kam dann aber wieder zurück.

Als wir auf den Hagen gezogen waren, hat mein Stiefvater mir einmal in den Bauch geboxt. Weil er den Küchenstuhl haben wollte, auf dem ich saß. Dabei hätte er auch einen der anderen Stühle nehmen können. Ich bin dann in mein Zimmer geflüchtet und habe geweint. Kurze Zeit später kam er hinterher, entschuldigte sich und beendete diese Entschuldigung mit den Worten „…aber du bist schuld.“

Nach dem Telefonat mit meinem Stiefvater 2025 hatte ich mir also nicht ohne Grund zunächst Sorgen um meine Mutter gemacht. Etwa ein bis zwei Wochen überlegte ich, ob ich deswegen zur Polizei gehen sollte. Ich entschied mich dazu dem Saunameister meine Situation zu schildern und fragte ihn, ob er es für angebracht hält damit zur Polizei zu gehen.

Ich entschied mich dafür das zu tun und der Saunameister begleitete mich in die Polizeistation. Der Beamtin dort erzählte ich von emotionalem Missbrauch in der Familie und davon, dass ich das Gefühl, dass mein Stiefvater mich sowohl finanziell unter Druck setzen als auch kontrollieren möchte. Außerdem berichtete ich vom Stalking, von der Abfuhr, die ich dem einen Typen aus der Saunagruppe gegeben hatte und zudem sagte ich, dass die Erbschaft meiner Oma aktuell noch nicht geklärt ist.

Auch der andere Teil der Familie hatte sich auffällig verhalten nach dem Tod meiner Oma. Meine Cousine, die Tochter von meinem 2023 verstorbenen Onkel, hatte das Erbe – so wie ich – nicht innerhalb der gesetzlichen Frist ausgeschlagen. Damit gilt das Erbe letztendlich als angenommen. Trotzdem kam sie mit ihrem Mann mehrfach auf mich zu und machte mir das Angebot, dass sie auf das Erbe verzichten würde, wenn ich ihnen dafür 20.000€ geben würde. Dieses Angebot wirkte auf mich sehr seltsam und letztendlich auch rechtlich fragwürdig.

Das sagte ich auch zu der Polizeibeamtin. Außerdem erzählte ich von einem Vorfall mit meiner Cousine im Mai 2024. Sie schrieb mir an einem späten Abend, dass sie am nächsten Tag gegen 10 Uhr vorbei kommen wollte um die Küche ihres Vaters abzubauen und mitzunehmen. Ich antwortete darauf, dass sie gerne vorbeikommen kann, aber erst nach 12 Uhr, weil ich ein Onlinemeeting mit mehreren Beteiligten von der großen Werbeagentur am Vormittag habe. Mein Büroraum war direkt neben der Küche. Darauf erwiderte sie, dass sie bereits Helfer organisiert hätte. Ich sagte nochmal ausdrücklich, dass sie erst ab 12 Uhr kommen kann.

Obwohl nur ich im Haus meiner Oma gemeldet bin, verschaffte sich meine Cousine mit ihrem Schlüssel Zutritt. Ihre extra organisierten Helfer stellten sich als ihre drei teilweise schon erwachsenen Kinder samt Ehemann heraus. Als ich bemerkte, dass diese in der Küche am Werke waren, obwohl ich ihnen den Zutritt zu dieser Uhrzeit ausdrücklich verweigert hatte, bin ich in die Küche gegangen und habe ihnen deutlich meine Meinung zu ihrem Verhalten gesagt. 

Die Beamtin sagte zu mir, dass das ja Hausfriedensbruch wäre. Außerdem meinte sie, dass ich doch einen starken Mann dabei hätte und mit diesem zu meiner Mutter fahren könnte um mich davon zu überzeugen, dass alles okay wäre. Falls es dort zu Problemen kommen würde, dann wäre die Polizei ja schnell da. 

Ich meinte noch, dass mein Stiefvater ebenfalls in der Therme arbeitet und es vielleicht nicht gut wäre den Saunameister direkt mit in die Sache hineinzuziehen. Doch dieser widersprach mir und sagte mir zu, dass er mich begleiten könnte. 

Zum meiner Mutter sind wir an dem Abend dann nicht gefahren. Doch das wurde auch später nicht nachgeholt.

Denn in den folgenden Wochen habe ich mich weiter mit meiner Kindheit auseinander gesetzt. Auch mit der Rolle meiner Mutter darin. 

Erst war ich nur bei emotionalem Missbrauch. Doch dann wurde mir immer mehr bewusst, dass das noch lange nicht alles war. Ich forschte in meinen Erinnerungen, sah Fotos aus meiner Kindheit und Jugend durch und sichtete alle Dokumente im Haus meiner Oma. Was ich dabei fand, ergab viele weitere Fragen und mein Körper reagierte mit unerklärlichen Schmerzen und Stress darauf. 

Auf dem Foto zu sehen: Daniela Breyer und Siegfried Hermann Breyer (verstorben 2015)

Produkte der Firma „La Mer Meereskosmetik“ kaufte auch: Jeffrey Epstein.
(Quelle: Fotos, Epstein Files)

Eine weitere Geschäftsstelle von „La Mer Meereskosmetik“ befindet sich nur wenige 100m entfernt vom Wohnhaus von Geschwistern meines Stiefvaters in Cuxhaven Altenwalde. Zufälle gibt es…

Meine Erinnerungen aus der Kindheit sind teilweise bruchstückhaft, obwohl ich ein sehr gutes Erinnerungsvermögen habe.

Eine dieser Erinnerungen ist eine Nachtwanderung zum Spelunkenturm alleine mit meinem Stiefvater. Ich kann mich nur daran erinnern, dass wir danach vor der Haustür in der Arolser Straße standen und ich ihn Papa nannte. Daraufhin sagte er zu mir mit hartem Ton „Ich bin nicht dein Vater. Ich heiße…“ und nannte mir seine beiden Vornamen und seinen Nachnamen. An die gesamte Nachtwanderung habe ich ansonsten keinerlei Erinnerung.

Woran ich mich aus dieser Zeit noch erinnern kann, ist dass ich oft krank war. Abends musste ich immer inhalieren, weil ich oft schlecht Luft bekommen habe. Mein Mundraum war oft gereizt und meine Zähne waren schon früh nicht sehr gut. Einmal hatte ich wohl „Würmer“, was meine Kinderärztin auch mit diesen Anführungszeichen protokollierte wie ich im Verlauf des Jahres 2025 noch herausfinden sollte. Außerdem ist mir meine Mutter noch mit einem harschen „Jetzt hör auf zu heulen!“ im Gedächtnis. Ich habe früh gelernt nur leise in mein Kissen zu heulen.

Woran ich mich auch noch erinnern kann ist, dass ich einmal im Keller der Arolser Straße mit Barbie und Ken Sex nachgespielt habe. Mein Stiefvater entdeckte mich dabei und kurze Zeit danach waren meine Barbie-Sachen weg. Auch meine Kuscheltiere, Pferdefiguren, Kinderbücher und anderes Spielzeug waren irgendwann einfach weg. 

Mein Vater hatte mich nach der Trennung alle zwei Wochen dienstags, wenn die Kneipe zu war, abgeholt. Ich kann mich noch daran erinnern dass ich auf dem Rücksitz seines Autos saß und davon erzählte, dass mein Stiefvater mir wegen einem Stuhl in den Bauch geboxt hat. Er reagierte praktisch garnicht darauf. Auch von seiner Freundin kam keinerlei Reaktion, geschweige denn konkrete Hilfe.

Nach meiner Kindheit und Jugend hatte ich nur sehr wenig Kontakt mit meinem Vater. Er ist im August 2015 wohl an einem Aneurisma im Gehirn verstorben. In den Polizeiprotokollen steht, dass die Todesursache ungeklärt ist. Etwa zwei Monate vor seinem plötzlichen Tod ist mir ein Mercedes auf der Autobahn aufgefahren und schob mein Auto auf das vor mir. Obwohl es davor bereits länger stockenden Verkehr gab. 

Entrümpelung der Gilde Klause in Hameln sowie der darüber liegenden Wohnung von Siegfried Breyer

Nach seinem Tod hatte seine Lebensgefährtin angefangen Dokumente wegzuschmeißen. Von meiner Oma hörte ich oft: „Wo ist denn das ganze Geld?“. Doch laut der Sparkasse Hameln gab es wohl kein Geld, auch wenn zumindestens einmal ein Depot bestanden hat, zu dem ich ein paar wenige Dokumente gefunden hatte. Da ich seine einzige Tochter war musste ich mich damals um alles kümmern. Die Wohnung auflösen. Die Pacht für die Kneipe bezahlen und einen Nachmieter organisieren. Die Sparfächer der Kneipe an die Gäste auszahlen, wobei die Sparkasse der Meinung war, dass ich nur jeden Monat 2.000€ abheben dürfte. Ich musste also vier Mal extra von Neuss nach Hameln fahren um alles auszuzahlen. Vier Monate, in denen ich konstant Anrufe von Gästen bekommen habe, die ihre Geld haben wollten.

Mein Vater hatte einmal von einer Frau, die wohl Gast in der Kneipe war sowohl Geld als auch eine Eigentumswohnung in der Basbergstraße geerbt. In der Eigentumswohnung habe ich selbst eine Weile gelebt, bevor ich dann nach NRW gezogen bin. Nach seinem Tod habe ich diese Wohnung dann an eine Freundin meiner Oma verkauft. Der Lebenspartner dieser Freundin hat sich damals um alle Formalitäten gekümmert. 

Am 1. Januar 2016 kam dann ein Anruf meines Stiefvaters. Meine Mutter wäre im Krankenhaus in Bad Pyrmont und es gäbe eine Not-OP wegen einem Darmverschluss. „Es wäre wohl Krebs“ sagte er. In den Monaten danach machte meine Mutter eine Chemotherapie. Sie hatte Darmkrebs in Stadium 4 und was ich dazu recherchiert hatte, klang garnicht gut. Doch dann ging es ihr wieder besser. 

Im Sommer 2016 lag dann meine Oma im Agaplesion Krankenhaus in Bad Pyrmont. Als ich sie besuchen kam – in Begleitung meiner Mutter – hatte sie in unserem Beisein einen Herzstillstand und musste reanimiert werden. Gott sei Dank war die Reanimation erfolgreich.

Nach dem Tod meines Vaters brachte mein Onkel meine Oma dazu ihr Haus in der Herderstraße 5 in Bad Pyrmont auf ihn umzuschreiben. In den zugehörigen Dokumenten des damaligen Notares Thiele sind mir bei meinen Recherchen 2025 einige Unregelmäßigkeiten aufgefallen, so wie auch in weiteren rechtlichen Dokumenten, die noch viel weiter in die Vergangenheit zurückreichen.

Als mein Onkel dann im Mai 2023 verstorben ist, ebenfalls nach einem langen Aufenthalt im Agaplesion Krankenhaus in Bad Pyrmont, konnten wir das Haus über die Kanzlei Berghof wieder auf sie umschreiben, weil es eine entsprechende Klausel im Übertragungsvertrag von 2015/2016 gab. Das hat weder der Tochter meines Onkels noch seiner Lebensgefährtin gefallen. Letztere wohnte zunächst weiterhin in der ersten Etage, weigerte sich allerdings sich an den Kosten zu beteiligen oder Miete zu zahlen. Nachdem sie dann doch ausgezogen war, nahm sie sowohl die Schlüssel zur Wohnung als den gesamten Hausrat bis auf die Küche und einen Tisch komplett mit.

Obwohl ich mich 2024 darum bemüht hatte, dass eine Schlüsselübergabe erfolgt, blieb dies bis 2025 fruchtlos. In Abstimmung mit meiner Cousine hatten wir die Wohnungstür dann im ersten Halbjahr 2024 aufgebohrt um nach dem Rechten sehen zu können. Die Schlüssel zu dem nun kaputten Schloss konnte ich erst im Sommer 2025 bei der Kanzlei Seifert in Hameln abholen. Auf meine schriftlichen Anfragen vorher hatte diese Kanzlei, die nebenbei bemerkt auch den Verkauf der Eigentumswohnung meines Vaters abgewickelt hat, nicht reagiert.

Im Frühjahr 2025 gab es mehrere fremde Männer, die mich einfach angesprochen hatten als ich in Bad Pyrmont unterwegs war. Einer sprach sich abwertend gegen Ausländer („…die sind ja nicht so wie wir…“) und Elon Musk aus, nachdem er mir erzählte, das er Privatier sei und der letzte Lude von Hamburg wäre. Ursprünglich angesprochen hatte er mich nahe des Kurhotels um zu fragen, wo eine Bank wäre. Nachdem er mir noch erzählte, dass er ja ein Springmesser dabei hätte, verabschiedete ich mich und dachte mir dazu so meinen Teil. 

Zu solchen merkwürdigen Begegnungen Anfang 2025 kamen noch rechtswidrige Zugriffe auf mein IPhone und meine IMacs. Ich konnte teilweise keine Fotos mehr machen oder Beiträge auf Social Media veröffentlichen. Auch die Nutzung der App No-Stalk vom Weißen Ring, die ich mir nach dem Telefonat mit meinem Stiefvater heruntergeladen hatte um alle Auffälligkeiten zu dokumentieren, wurde massiv erschwert. Die App speicherte laut Anzeige mehrere Gigabyte an Daten aus meiner Dokumentation lokal auf meinem IPhone – obwohl die Daten eigentlich verschlüsselt auf einem Server gespeichert werden sollten.

In der No-Stalk App habe ich von Januar bis Juni (dort wurde die App eingestellt) alles gespeichert, was ich für auffällig gehalten habe. Manchmal ging in der App nur noch die Texteingabe und Fotos oder Videos wurden blockiert.

Nach meinem ersten Besuch bei der Polizei Ende Januar 2025 habe ich nicht nur weiter meine Kindheit aufgearbeitet, sondern mich auch intensiv damit beschäftigt wer hinter den merkwürdigen Vorfällen stecken kann und welche Tatmotive es gibt. Meinen Stiefvater allein hielt ich nicht für fähig genug um Gangstalking (sowohl im realen Leben als auch online) und Cyberattacken systematisch zu organisieren. Diesem fehlen schlichthinweg die kognitiven Fähigkeiten dazu. Außerdem hatte meine Mutter immer „die Hosen an“.

Auch wenn meine Mutter sich oberflächlich fürsorglich verhalten hatte, nachdem ich wieder in Bad Pyrmont wohnte, konnte ich mich doch noch gut daran erinnern, dass sie früher alles andere als liebevoll zu mir war. Sie war aufälligerweise insbesondere dann präsent, wenn jemand aus der Familie Breyer gestorben ist. Also als mein Vater, mein Onkel und meine Oma gestorben sind. 

Insgesamt wirkte es Anfang 2025 so auf mich als ob man mich verrückt machen will. Zu den konstanten technischen Funktionsstörungen und dem Stalking kam auch noch extreme Lärmbelästigung rund um das Haus meiner Oma.

Wer auf meine Geräte Zugriff hatte, der konnte natürlich auch sehen, womit ich mich beschäftigt hatte. Recherchiert habe ich erst zu emotionalem Missbrauch, dann zu sexuellem Missbrauch und später auch zu systematischem Missbrauch in Verbindung mit okkulten Ideologien bzw. sektenähnlichen Gruppierungen. Dass solche Gruppierungen natürlich ihre Taten vertuschen wollen, damit sie nicht dafür belangt werden, ist selbstverständlich. Zudem ergaben meine Recherchen, dass Betroffene von Kindesmissbrauch auch oft noch in ihrem späteren Leben (auch ohne selbst Kenntnis davon zu haben) finanziell ausgebeutet werden durch die Täter. Außerdem versuchen die Täter die Kontrolle zu behalten, indem sie direkt oder auch indirekt in das Leben der Betroffenen eingreifen. 

Mir fiel auf, dass ich in meinem Leben zahlreichen Narzissten begegnet bin, was ich immer als Beziehungsmuster von mir eingeschätzt hatte. Meine privaten Beziehungen waren oft nicht erfolgreich, jedenfalls nicht langfristig, und auch bei meinen Werbeagentur Kunden waren viele ignorante, übergriffige Persönlichkeiten dabei. Ich fragte mich also, ob möglicherweise Dritte in meine Beziehungen und in meine berufliche Tätigkeit eingegriffen haben könnten.

Vieles deutete darauf hin, dass dies tatsächlich der Fall sein könnte. Auffällig war auch, dass sich seit meiner Rückkehr nach Bad Pyrmont viele männliche Personen aus meinem Bekanntenkreis bei mir gemeldet haben, mit denen ich Jahre oder sogar Jahrzehnte garkeinen Kontakt hatte. 

Anfang 2025 fing ich an – nach langer Abwesenheit – wieder Beiträge auf Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und LinkedIn zu veröffentlichen. Dies geschah vor allem, weil ich nach dem Kontaktabbruch zu meiner Familie in Bad Pyrmont praktisch vollständig sozial isoliert war. Mir fiel dabei auf, dass die technischen Störungen auf meinem IPhone verstärkt auftraten, wenn ich einen kritischen Beitrag – zum Beispiel zum Thema Kindesmissbrauch – posten wollte. Interessant war dann noch wer plötzlich auf meine Beiträge reagiert hat. Einige Kommentatoren – sowohl völlig Fremde als auch Bekannte oder ehemalige Werbeagentur-Kunden – versuchten deutlich mich als psychisch gestört darzustellen. 

Natürlich waren meine Beiträge provokativ. Da ich immer mehr Hinweise auf systematischen Kindesmissbrauch in Verbindung mit einer sektenähnlichen Ideologie fand, habe ich teilweise extra entsprechende Symbole, Bilder und Texte in die Beiträge eingebracht. Außerdem hat es aufgrund der technischen Störungen manchmal einen ganzen Tag gedauert bis ich nur einen einzigen kleinen Beitrag veröffentlichen konnte.

Einmal war ich am Jahresanfang noch in der Hufeland Therme. In erster Linie nicht um in die Sauna zu gehen, sondern um zu recherchieren. Zwei Personen, die dort gearbeitet haben, sahen mich tatsächlich an, als ob sie einen Geist gesehen haben. Zu einem der Saunameister sagte ich nach dem Aufguss, während ich direkt vor ihm stand, dass ich mich wahrlich „wie neu geboren“ fühle. Mit diesem  Saunameister hatte ich zwar privat keinerlei Kontakt, doch er gehörte in der Therme zum alten Eisen und arbeitete also schon lange mit meinem Stiefvater zusammen. Er wirkte wie eine Art Zeremonienmeister auf mich und zeigte außerdem Anzeichen von einer Persönlichkeit, die großen Wert auf Hierarchie und Kontrolle anderer Menschen legt. 

Außer mit meiner Mutter hatte ich seit 2023 auch mit einer anderen Person sehr viel Kontakt: Mit meinem Cousin, also dem Sohn des Bruders meiner Mutter. Dessen Vater hatte früher bei der Polizeistation Bad Pyrmont gearbeitet. Außerdem hat er „Schulterreiten“ bei mir als Kind praktiziert und mir den Polizeigriff an mir gezeigt. Als ich in der Grundschule war, habe ich mit diesem Polizistenonkel auch mal ein Interview zu seiner Arbeit gemacht. Er erzählte mir zum Beispiel von einem brennenden Auto und dass die Haut der Person im Fahrzeug beim Herausziehen abgezogen wurde. Ob diese Geschichte für Grundschulkinder geeignet war, interessierte ihn wohl eher nicht.

Mit seinem Sohn, also meinem Cousin, hatte ich nie wirklich Kontakt. Erst zur Coronazeit kam dieser etwas zustande. Er sagte, dass er auch kritisch wäre und ich schickte ihm unter anderem auch meinen Entwurf zu einer Verfassungsbeschwerde wegen den – aus meiner Sicht verfassungswidrigen – staatlichen Maßnahmen. Als ich 2023 in Bad Pyrmont war und freie Mitarbeiter für die Projekte mit der großen Werbeagentur suchte, hatte ich auch meinen Cousin gefragt. So ergab es sich, dass er an einigen Projekten mitwirkte und auch andere Hilfstätigkeiten für mich übernahm. Unter anderem unterstützte er mich auch bei der Buchhaltung oder übernahm den ein oder anderen Anruf oder auch mal Behördenkommunikation für mich.

Da ich nonstop zu viel zu tun hatte, war ich dankbar für jede Hilfe. 

Manches an meinem Cousin kam mir allerdings merkwürdig vor. Seiner Freundin gegenüber zeigte er oft ein abwertendes Verhalten. Die Mutter seiner Tochter war ein absolutes Hass-Thema für ihn und er war mehr als unwillig Unterhalt für die Tochter zu zahlen. Dazu gab es mehrere Momente, wo er seine Schadenfreude deutlich zeigte, wenn ich den Schaden hatte. Bevor er für mich arbeitete, hatte er mir 2023 noch von einer Geschäftsidee erzählt, die er und sein Kumpel hätten. Kurzum: Es ging darum, dass die beiden Geld verdienen, indem Frauen sich vor der Kamera ausziehen. Eine typische Schnapsidee von Männern dachte ich mir damals. 

2025 fiel mir das wieder ein. Und ich fragte mich: Wäre es möglich, dass sie diese „Geschäftsidee“ vielleicht sogar umgesetzt haben? Vielleicht auch ohne das Einverständnis der Frauen? Vielleicht mit mir ohne jegliches Einverständnis?

Mein Cousin hatte genauso wie meine Mutter einen Schlüssel zum Haus meiner Oma. Außerdem benutzte er einen meiner IMacs. Er hatte sich auch einmal angeboten die Glühbirne im Bad auszutauschen. Abgesehen davon ergaben meine Recherchen zu aktuellen Technologien, dass es nicht besonders schwer wäre heimlich Kameras anzubringen oder mit Tools wie Pegasus oder Palantir auf fremde Geräte zu zugreifen. 

Als meine KI Bilder sich zunehmend gut verkauften und auch meine YouTube Kanäle im Herbst 2024 gut anliefen, erzählte ich meinem Cousin davon. Seine Antwort darauf kam mir merkwürdig vor, aber ich kommentierte das nicht weiter. Er sagte: „Super Daniela. Du machst dein Vermächtnis.“

Meine Recherchen zu Methoden von Kriminellen, die genutzt werden um Menschen verschwinden zu lassen, ergaben auch, dass dazu die Verabreichung von Substanzen gehören können. Substanzen, die nicht unbedingt sofort zum Tod des Opfers führen. 

Als ich im Herbst 2024 an meinen Projekten arbeitete, hatten mir sowohl meine Mutter als auch mein Cousin regelmäßig etwas zu Essen mitgebracht. Was mir erst später wirklich auffiel: Über einen längeren Zeitraum nahm mein Hungergefühl konstant ab. Teilweise hatte ich erst abends etwas gegessen und auch nur, weil ich mir dachte, dass ich noch etwas essen sollte. Zudem war ich in dieser Zeit sozusagen überdreht und hatte häufiger einen erhöhten Herzschlag. Alles Symptome, die durchaus von bestimmten Drogen kommen können. Doch außer Cannabis – was eher gegenteilige Wirkung hat – habe ich zumindestens wissentlich nichts konsumiert.

In den Gesprächen mit meinem Cousin sprachen wir auch über unsere Kindheit. Regelmäßig kamen von ihm Fragen, die so wirkten, als ob er herausfinden wollte, ob mir der traumatische Teil meiner Kindheit bewusst ist. Und er empfahl mir mehrfach doch mal zu einem Psychologen zu gehen. Dazu hatte er seine Freundin auch gebracht und dafür gesorgt, dass diese diese Gespräche aufnimmt und ihm zuschickt. Einen solchen Mitschnitt hatte er mir dann sogar ungefragt per WhatsApp geschickt. Angehört habe ich mir das dann nicht. Er spielte mir das Gespräch allerdings trotzdem vor als er einmal bei mir war. 

Generell übertrat er regelmäßig persönliche Grenzen. Zum Beispiel ließ er dauernd die Tür auf, wenn er auf Toilette ging. Zudem gab es mehrere Annäherungsversuche und verbale Anspielungen seinerseits. Nicht wirklich direkt und kaschiert mit „Wenn du nicht meine Cousine wärst, dann…“, aber es fiel mir doch unangenehm auf. 

Mein Cousin war im Herbst 2024 mit seiner Freundin zusammen gezogen. Noch vor dem Umzug fragte er mich, ob ich wohl eine Unterkunft für ihn hätte, falls es notwendig wäre. Ich sagte ihm das zu und wunderte mich aber darüber. Warum zieht man zusammen, wenn man die Beziehung offensichtlich nicht für besonders stabil hält?

Es dauerte auch nicht lange und mein Cousin übernachtete über mehrere Wochen immer für ein paar Tage auf der Couch in der ersten Etage. Er hatte wohl einen Bandscheibenvorfall zu der Zeit. Ob das wirklich der Fall war oder ob er das lediglich als Begründung nutzte um sich hier regelmäßig – auch über Nacht –aufzuhalten, ist nochmal eine andere Frage.

Er erzählte mir 2024 davon, dass seine Freundin ungeplant schwanger wurde. Sie war sich wohl erst nicht sicher, ob sie das Kind bekommen möchte. Sie hatte bereits zwei Mädchen. Und mein Cousin hatte mit seiner Ex ebenfalls eine Tochter, für die er ja sowieso nur ungern aufkommen wollte. Ein paar Tage später erzählte er – lachend – davon, dass sie sich gemeinsam für eine Abtreibung entschieden hätten, welche dann wohl kurze Zeit später stattfand. Was für ein Mensch findet eine Abtreibung lustig?

Anfang 2025 hatte ich zwar den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen, doch vereinzelt hatte ich noch das ein oder andere Telefonat mit Menschen, die weit weg von Bad Pyrmont wohnten. Auf die No-Stalk App kam ich durch ein Gespräch mit einer Frau aus meiner Business-Mastermind Gruppe. Diese hatte selbst schon Erfahrungen mit Stalking gemacht.

Mit einem meiner ehemaligen Mitarbeiter hatte ich im Winter 2024/2025 auch ein sehr langes Telefonat. Zu der Zeit hatte ich mich nur über die „Dorf-Mentalität“ in Bad Pyrmont beklagt, wegen der ich ja schon damals von hier geflüchtet war. Mir war insgesamt aufgefallen, dass selbstständige Frauen ohne Mann hier eher eine Seltenheit waren. Und ich vermisste generell offene und kreative Menschen, die einfach ihr Ding machen. 

Außerdem hatte ich Anfang 2025 noch ein Zoom Meeting mit einer der Führungskräfte der großen Agentur, für die ich gearbeitet hatte. Für sie hatte ich noch Weihnachtskarten erstellt und außerdem noch eine Social Media Analyse für eine Präsentation zusammen gestellt. In dem Meeting erzählte ich ihr auch von dem Telefonat mit meinem Stiefvater, von seiner Alkoholabhängigkeit und meinem Kontaktabbruch. Sie hatte einen seltsamen Gesichtsausdruck als ich davon sprach.

Nach meinem ersten Besuch bei der örtlichen Polizei war ich vor allem mit der Aufarbeitung meines Kindheitstraumas beschäftigt. Das heißt, dass ich überwiegend zuhause war, kaum bzw. nur zum Einkaufen  rausging und vor allem mit meinen körperlichen Reaktionen auf alles beschäftigt war. Diese waren teilweise heftig. Mir wurde plötzlich schlecht, mein Magen zog sich zusammen und ich lag manchmal einfach nur heulend oder apathisch auf dem Bett. 

Meine Gedanken wechselten von einzelnen Erlebnissen in meiner Kindheit hin zu der Gegenwart mit der Frage: Kann es wirklich sein, dass meine „Familie“ mich umbringen will? Haben sie mir alle über Jahrzehnte etwas vorgespielt? Geht es um das Erbe meiner Oma oder um die Vertuschung des Missbrauchs? Oder – sehr warscheinlich – um beides?

Und warum reagieren in Bad Pyrmont so viele Menschen abweisend auf mich? Haben sie ihnen irgendwelche Lügen über mich erzählt? Und wenn ja, was haben sie erzählt?

Während mich all diese Themen beschäftigten war meine Umgebung laut. Es gab Baulärm, lautes Knallen rund ums Haus und dazu noch viele Spam Anrufe mit Nummern aus dem Ausland, die ich nicht entgegen nahm. Außerdem wurden mir seltsame Inhalte auf Social Media angezeigt. Inhalte, nach denen ich definitiv nicht gesucht hatte und die manipuliert wirkten. Eklige Bilder mit Darstellungen von Kinder, Menschen oder Schwangeren. Oder Videos auf YouTube mit Headlines wie „Du wirst sterben!“

Alle diese Vorfälle habe ich in der No-Stalk App dokumentiert. Zu den von mir erfassten Daten habe ich allerdings keinen Zugang bzw. konnte sie später nicht selbst herunterladen. 

Durch meine Selbstständigkeit hatte ich bereits viele Methoden getestet, die mich entspannen. Doch ein Großteil meiner Standards war 2025 nicht mehr möglich. Meine elektrische Massageliege war seit Ende 2024 defekt. Mein Auto – der alte Mercedes meiner Oma – hatte sich beim Fahren ebenfalls seltsam verhalten und ich war mir nicht sicher, ob jemand sich daran zu schaffen gemacht hatte. Einfach mal wegfahren, zum Beispiel zu Bekannten nach Neuss, war also auch nicht möglich. Und mein Kontostand verringerte sich immer mehr, weswegen Sauna zum Runterfahren auch nicht ging. 

Meine Oma hatte praktisch ihr ganzes Leben in Bad Pyrmont verbracht. Mir kamen einige Sprichworte oder Sprüche von ihr in den Sinn. Sowas wie „Hauptsache die Leute reden über einen.“ oder auch „Wenn dir jemand etwas antun will, dann ruf nicht um Hilfe, sondern ruf: Feuer!“. Außerdem hatte sie mir gesagt: „Wenn du zur Polizei gehst und sagst, dass du Angst um Leib und Leben hast, dann müssen die dir helfen.“

Sie musste mir das häufiger gesagt haben als ich noch jünger war, sonst wären ihre Worte wohl nicht so gut in meinem Gedächtnis gespeichert. Ich fragte mich, ob sie wohl etwas Ähnliches erlebt – und überlebt – hatte wie ich. 

In jedem Fall stand ich vor dem Problem, dass ich alleine war, kein Geld hatte und nicht wusste wem ich in Bad Pyrmont überhaupt vertrauen kann. Was mir blieb war nur meine Intuition und die Gewissheit, dass es zu viele „Auffäligkeiten“ gab. Auch auf die Polizei konnte ich mich nicht unbedingt verlassen, da es ja durch den Bruder meiner Mutter eine Verbindung zu dieser gab. Zwar war mein Polizistenonkel schon vor über 10 Jahren gestorben, aber das hieß schließlich nicht, dass mein Cousin, meine Mutter oder mein Stiefvater dort keine Kontakte hatten. Ausschließen konnte ich das jedenfalls nicht.

Und wenn das Erbe meiner Großeltern groß oder die Polizei in die Vertuschung von organisiertem Kindesmissbrauch verstrickt ist, dann könnten sie „Freund und Helfer“ der falschen Seite sein.

Es war also wichtig, dass ich online genug Menschen erreiche um nicht unbemerkt verschwinden zu können. Und ich kam noch auf die Idee, dass es auch gut wäre, wenn die Leute hier in Bad Pyrmont über mich reden, so wie meine Oma es mir ja praktisch beigebracht hatte. Eigentlich war das zwar nicht so wirklich meins, aber wenn es notwendig ist um das eigene Leben zu schützen, dann muss man auch über den eigenen Schatten springen.

Das waren jedenfalls meine Hintergedanken als ich mich dazu entschloss eine kleine One-Woman Demo zu machen. Dazu zog ich mir ein gut sichtbares, knallrotes Oberteil an, suchte passende Musik heraus und ging dann mit meiner Musikbox mittig auf der Schillerstrasse bis zum Schloss von Bad Pyrmont. Ein Plakat oder Ähnliches hatte ich nicht. Allerdings hatte ich bei den Sachen meiner Oma eine Bibel mit einem Goldrand gefunden. Und diese hielt ich mir während meiner kleinen Wanderung vor die Brust. Vermutlich brauchte ich einfach irgendetwas, woran ich mich festhalten kann. 

Die Schillerstraße ist eine Hauptverkehrsstraße durch Bad Pyrmont und Holzhausen. Es war also durchaus genug Verkehr und es haben mich wohl genug Menschen gesehen. Und da in Bad Pyrmont gerne über andere geredet wird, gehe ich davon aus, dass ich mit dieser Aktion mein Ziel erreicht hatte. Angenehm war mir die ganze Sache zwar nicht, aber: Irgendwie musste ich mich ja wehren.

Im Schloss bin ich dann hochgegangen und mich oberhalb der Schlossbrücke hingestellt. Dort habe ich dann weiter Musik laufen lassen und mitgesungen. Letzteres war praktisch auch Traumaaufarbeitung. Mir wurde so häufig gesagt, dass ich nicht singen kann oder „ruhig sein“ soll, dass ich das lange geglaubt und mich daran gehalten habe.

Nach ein paar Songs bekam ich dann Besuch von zwei Polizeibeamtinnen und einer jüngeren Frau, die vermutlich Praktikantin oder Auszubildende war. Sie wären gerufen worden, weil ich mittig auf der Schillerstraße lang lief. Ich sagte ihnen, dass ich Gebrauch von meinem Widerstandsrecht gemäß dem deutschen Grundgesetz gemacht hätte. Die eine Beamtin meinte, dass ich die Autofahrer gefährden würde und den Fußweg zu nutzen hätte. Außerdem solle ich meine Musik leiser machen und falls die Eigentümer des Schlosses sich bei ihnen über mich beschweren würden, dann hätte ich mich auch dort zu entfernen. Dann machten sie sich wieder auf den Rückweg, woraufhin ich meine Musik erstmal wieder laut machte. Widerstand ohne Widerstand wäre ja langweilig. Daraufhin kamen sie zurück und nahmen mir dann meine Musikbox weg. 

So wurde meine One-Woman-Demo im Kurzsachverhalt in den später von mir angeforderten Polizeiprotokollen beschrieben. (Stand: 18.06.2025)

Im Anschluss habe ich dann noch einige Videos vom Schloss gemacht. Da mein iPhone-Speicher schnell voll war, musste ich extra noch Apps löschen um weiter aufnehmen zu können. Lange konnte ich das allerdings nicht tun, da dann mein Akku innerhalb kürzester Zeit leer war. Dann machte ich mich auf den Weg nachhause und ging dabei ganz brav auf dem Bürgersteig. 

Zuhause stellte ich dann fest, dass ich meine Schlüssel vergessen hatte. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt dafür. Gleichzeitig war ja auch noch mein IPhone aus, wobei dort zumindestens noch die Anzeige kam, dass das Gerät trotzdem noch auffindbar sein würde. 

Ich saß eine Weile im Garten und überlegte, was ich jetzt machen könnte. Für einen Schlüsseldienst hatte ich kein Geld. Und die einzigen beiden Ersatzschlüssel hatten meine Mutter und mein Cousin. Mich bei diesen zu melden war natürlich völlig ausgeschlossen. Ich überlegte noch kurz, ob ich zur Hufeland Therme laufen sollte um dort vielleicht den einen Saunameister im Hilfe zu bitten. Doch ich entschied mich dafür bei einem der Nachbarn zu klingeln. Ein Nachbar, der dort etwa zu der Zeit eingezogen ist als ich auch nach Bad Pyrmont gekommen bin.

Der Nachbar war zuhause und bat mich herein nachdem ich ihm von meiner misslichen Situation erzählt hatte. Ich hatte Durst und er gab mir eine Flasche Bier, die ich während meines Aufenthalts auch austrank. Dann gingen wir zur Hintertür vom Haus meiner Oma und er versuchte das Schloss aufzubohren. Bevor das der Fall war ging jedoch der Akku leer. Er bot mir an, dass ich bei ihm übernachten könnte und man dann am nächsten Tag weitersehen könnte. Ich sagte, dass ich schon gerne in meinem eigenen Bett schlafe.

Dann fiel mir auf, dass ich das Fenster im Dachgeschoss offen gelassen hatte. Und in der Garage, die ebenfalls offen war, hing hinten an der Wand eine lange Leiter. Ich fragte den Nachbarn, der mir erzählt hatte, dass er Dachdecker war, ob man eventuell über das Fenster ins Haus kommen könnte. Er rief dann seinen Sohn herüber und dieser konnte über die Leiter ins Haus klettern und die Haustür von innen öffnen.

Die beiden machten sich wieder auf den Weg nachhause. Dabei lief der Nachbar hinter mir und griff mir in den Nacken. Weiter passierte nichts, aber ich fand das doch etwas seltsam, da ich mich zwar normal mit ihm unterhalten, aber definitiv nicht mit ihm geflirtet hatte.

Ich fühlte mich etwas dösig und überlegte, ob das vom Bier kommen könnte. Wobei ich normalerweise nicht von einem Bier so ein Gefühl bekomme. Merkwürdig fand ich auch, dass der Nachbar den Akku des Bohrers nicht einfach wieder aufgeladen hatte, als dieser leer war. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass es ihm mehr als recht gewesen wäre, wenn ich beim ihm übernachtet hätte. 

Sowohl 2025 als auch 2026 war dieser Nachbar fast immer zuhause, so als ob er sonst keine Arbeit hätte. Und praktisch jedes Mal, wenn ich mal auf meinem Balkon war, dann war er auch auf seinem. 

Als ich in seiner Wohnung war hatten wir uns über mehrere Themen unterhalten. Er erzählte mir zum Beispiel, dass er sich sehr für Technik interessiert hätte und jetzt aber garnichts mehr damit zu tun haben würde. Auffällig war in seiner Wohnung auch ein größeres Bild an seiner Wand, welches für ihn laut seiner Aussage große Bedeutung hat. Es war ein Bild von einer Frau mit einer Spritze. 

Wer mich gut kannte, der wusste, dass ich relativ viel und gerne Kaffee trinke. Nachdem in der ersten Etage eine der zwei Koch-Platten im Herbst 2024 kaputt gegangen war, genauso wie auch der Syphon von meiner neuen Spüle in der Küche dort plötzlich undicht war, habe ich vor allem die Küche im Dachgeschoss genutzt.

Wenn man sich mit den Methoden von Kriminellen beschäftigt, kommt man auch zu der Erkenntnis, dass diese Strategien bevorzugen, die sie unschuldig wirken lassen. Schließlich wollen sie ohne Konsequenzen mit ihren Taten davon kommen. 

Sie würden versuchen den Tod ihres Opfers nach einem natürlichen Tod aussehen zu lassen. Oder nach einem selbstverschuldeten Tod in Folge von Drogenkonsum, einer schweren Krankheit oder einem Suizid. Es muss nur nach außen glaubhaft wirken, damit keine weiteren Ermittlungen erfolgen. Oder Polizisten und Ärzte müssen selbst direkt in die Taten involviert oder bestechlich sein.

Die Beschädigungen der Küche in der ersten Etage sorgten also indirekt dafür, dass ich die Küche oben nutzte. Im Anschluss meiner Recherchen zu Substanzen, die auf Dauer einen körperlichen Schaden verursachen können ohne „zu auffällig“ zu sein, hatte ich mir dann die Dachgeschoss Küche genauer angesehen. Aufgefallen ist mir dort am Wasserhahn eine bläuliche Verfärbung an einem Aufsatz. Diesen habe ich daraufhin abgeschraubt und es sah aus als ob dort eine Art Paste aufgetragen wurde.

Blaue Verfärbungen können zwar auch von Kupferleitungen kommen, aber das bedeutet ebenso, dass diese blaue Farbe nicht unbedingt genauer untersucht werden würde. Zumindestens nicht, wenn alle anderen Umstände auf einen natürlichen oder selbstverschuldeten Tod hinweisen würden.

Meinem Cousin und meiner Mutter war ebenfalls bekannt, dass ich mich zum Entspannen gerne länger in die Badewanne lege. Mit meinem Lieblingsbadezusatz mit Wacholderöl. Von diesem Badezusatz hatte ich mir Ende 2024 noch eine neue Flasche geholt. Und damit hatte ich im Frühjahr 2025 auch gebadet. Doch die entspannende Wirkung blieb aus. Stattdessen hatte ich regelrechtes Herzrasen und habe die Badewanne mehrfach nach kurzer Zeit verlassen. Später hatte ich noch den Geruch von einer alten, fast leeren Flasche des Badezusatzes mit dem aus der neuen Flasche verglichen. Der Zusatz in der neuen Flasche roch stechend und nach Alkohol.

Bei einem meiner Bäder, ich meine es war das letzte Bad, klingelte es und dann hörte ich Schritte im Hausflur. Es war mein Cousin, der dann oben vor der Tür des Dachgeschosses stand. Normalerweise hatte ich den Schlüssel immer von außen in der Tür stecken, doch an diesem Tag steckte er von innen im Schloss. Ebenfalls war meine Reaktion auf meinen Cousin wohl anders als dieser sich das gedacht hatte. Er meinte, dass ich die Tür aufmachen solle, er hätte auch etwas zu Essen dabei. Geöffnet habe ich die Tür natürlich nicht, sondern deutlich mit einem „Raus hier!“ zum Ausdruck gebracht, dass er verschwinden soll.

Obwohl ich weder den Badezusatz noch den Wasserhahn oder sonstiges auf „Verunreinigungen“ untersuchen lassen konnte, war und bin ich mir ziemlich sicher, dass es Versuche gab mich zu vergiften oder unter Drogen zu setzen. Aus dem Grund entschied ich mich für meinen zweiten Besuch bei der Polizei in Bad Pyrmont. Ich ging also abends als es schon relativ dunkel war durch die Emmerwiesen in Richtung Polizeistation. Währenddessen überlegte ich noch, ob ich das wirklich machen sollte. Auf dem Weg kam ich dann an einem qualmenden Haufen mit Feuerwerkskörpern vorbei, die mitten auf dem Weg lagen. Davon machte ich noch ein kurzes Video zur Dokumentation.

Ich entschied mich also dazu auf jeden Fall dieses „Feuer“ bei der Polizei zu melden und so war dies auch das erste, was ich ansprach als ich dort war. Der Polizeibeamte sagte, dass ihm dieses Feuer bereits bekannt sei. Eine der Beamtinnen von meiner One-Woman Demo war auch kurz im Raum und gab mir noch meine Musikbox zurück. Als ich dem Beamten von meinem Verdacht erzählte, dass jemand versucht hat mich zu vergiften, war diese Beamtin nicht mehr anwesend. Der Beamte wiederum nahm mich nicht ernst, verwies lediglich auf die Notaufnahme vom Agaplesion Krankenhaus und die „theoretische“ Möglichkeit einer Anzeige bei der Onlinewache.

Nachdem ich wieder gegangen war protokollierte ich meinen Besuch in der Notizen App von meinem IPhone und später noch in der No-Stalk App. Außerdem hatte ich noch ein Foto von mir gemacht, wo man im Hintergrund die Polizeistation erkennen kann. 

Das Verhalten des Polizisten bestätigte jedenfalls meine Vermutung, dass ich von der örtlichen Polizei wohl keine Hilfe erwarten könnte.

In den später von mir angeforderten Polizei-Protokollen fehlt dieser Besuch vollständig.

Original-Notiz aus der Apple Notizen App nach meinem zweiten Besuch
bei der Polizei Bad Pyrmont am 10.03.2025

Aus der Aufarbeitung meiner Kindheit wurde zunehmend eine Aufarbeitung meines bisherigen Lebens. Obwohl ich mich schon jahrelang mit Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt hatte, wurde mir bewusst, dass ich einiges nochmal mit einer anderen Perspektive ansehen sollte. Mit einer kriminalistischen Perspektive. Und mit der Möglichkeit, dass unglückliche Zufälle vielleicht nie Zufälle waren.

In den Scheidungsunterlagen meiner Eltern schrieb der Anwalt meiner Mutter zum Beispiel, dass sie zu der Zeit drei „kleinere Lebensversicherungen“ bezahlen musste. Meinen jüngeren Halbbruder gab es zu der Zeit noch nicht. Doch ist es generell „normal“ Lebensversicherungen auf Kinder abzuschließen? Aus kriminalistischer Sicht könnte man auch vermuten, dass eine solche Versicherung dazu dient mit einem Kind Profit zu machen, wenn dieses zum Beispiel durch sexuellen Missbrauch, Gewalt oder medizinische Experimente verstirbt. Zynisch gesagt eine Art Produktversicherung auf die „Ware Kind“.

Mir fiel auch auf, dass ich nie Fotos von meiner Mutter gesehen hatte, auf denen sie schwanger war. Weder von einer Schwangerschaft mit mir noch von meiner Schwester und auch an eine Schwangerschaft mit meinem Halbbruder kann ich mich tatsächlich nicht erinnern. Auch nicht daran, dass ich mal die Hand auf ihrem Bauch hatte als sie schwanger gewesen sein müsste. Insgesamt kann ich mich fast garnicht an die Zeit erinnern, als wir in der Gartenstraße 38 gewohnt haben. Doch an ihre Schwangerschaft müsste ich mich doch erinnern können oder zumindestens einmal Fotos gesehen haben? Außer sie war nicht schwanger. Oder mir wurden schon damals Substanzen verabreicht, die das Erinnern verhindern. Oder beides.

Insgesamt fing ich an daran zu zweifeln, dass meine Eltern tatsächlich meine biologischen Eltern waren. Schon alleine optisch. Ich bin die einzige in der Familie, die grüne Augen hat. Und mein Vater hatte schwarze Haare, meine Mutter braune und meine Haare wiederum sind heller. Strassenköterbraun oder straßenköterblond nannte meine sogenannte Mutter meine Haarfarbe. Wohl einer der Gründe, warum ich meine natürliche Haarfarbe immer für hässlich gehalten und sie über zwei Jahrzehnte – meist rot – gefärbt hatte.

Zu gerne hätte ich Anfang 2025 einen Gentest gemacht um mehr über meine Herkunft zu erfahren. Doch dafür fehlte mir das Geld.

Ein prägnanter Moment in meinem Leben war meine Firmeninsolvenz im November 2022. In den zwei Jahren davor hatte ich intensiv zu Corona recherchiert und war auch bei einigen Demos. Vor der Erstellung des Entwurfs für meine Verfassungsbeschwerde Ende 2021 hatte ich diverse internationale Corona Studien angesehen und bin zum Beispiel auch auf die Gain-of-Functions Forschung in Verbindung mit Wuhan und deren (indirekte) Finanzierung durch die USA gestoßen.

Da ich keine der Corona Impfungen in Anspruch genommen hatte, war ich durch die politischen Maßnahmen sowohl privat als auch geschäftlich direkt betroffen. Ich durfte zahlreiche Grundrechte nicht mehr wahrnehmen. Erst im Jahr 2024 hatte ich die Zeit mich mit künstlicher Intelligenz auseinander zu setzen. Mit ChatGPT habe ich nicht nur nach Möglichkeiten gesucht effizienter zu arbeiten und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, sondern ich habe auch die Corona Pandemie und die Maßnahmen nochmal sehr genau unter die Lupe genommen.

Zunächst sagten die Antworten von ChatGPT aus, dass alle diese Maßnahmen notwendig und in der Mehrheit rechtmäßig waren. Meine Recherchen und meine persönlichen Erfahrungen deuteten allerdings auf das genaue Gegenteil hin. Ansonsten hätte ich meine Zeit 2021 nicht in den Entwurf einer Verfassungsbeschwerde gesteckt. Also habe ich das Thema immer wieder mit ChatGPT diskutiert. Und irgendwann kam ich auf die Idee das Thema einmal so neutral wie möglich zu beschreiben. Ohne den Begriff Corona oder mRNA, sondern als Art fiktive Pandemie mit entsprechenden Maßnahmen, die wesentliche Grundrechte sowie den Nürnberger Codex aushebelten.

Bei dieser fiktiven Pandemie, die letztendlich nur die Coronazeit neutral dargestellt hat, war die Antwort von ChatGPT eine völlig andere. Diese Antwort bestätigte, dass die Maßnahmen eben nicht notwendig, angemessen und erforderlich, sondern faktisch verfassungswidrig waren.

Daraufhin recherchierte ich weiter und stieß schließlich – unter anderem – auf die Amtshaftungsklage. Diese ist auch dann noch möglich, wenn der Amtsträger schon nicht mehr im Amt ist. Ich plante eine solche Klage einzureichen und eine entsprechende Entschädigung für meinen persönlichen und geschäftlichen Schaden einzufordern sobald ich mir die Zeit dazu freischaufeln konnte.

Nach meinem zweiten Besuch bei der Polizei im Jahr 2025 fiel mir auf, dass diese Pläne von mir ein weiteres Tatmotiv sein könnten. Ein Tatmotiv für diejenigen, die an den Corona Verbrechen beteiligt waren. Außerdem erinnerte ich mich daran, dass es bereits im Jahr 2021 zu seltsamen technischen Fehlern auf meinen Geräten kam. Mein Auszubildender hatte mir damals auch erzählt, dass er glaubt, dass sein privates Laptop gehackt wurde. Er hatte zudem von Vorfällen gesprochen, die meinen eigenen Erfahrungen von 2024/2025 sehr ähnelten. Es ist möglich, dass seinem späteren krankheitsbedingten Ausfall über Monate eine ähnliche Art Stalking und Psychoterror vorausging wie ich es erlebte.

In jedem Fall ist die Vertuschung der Corona Verbrechen ein Tatmotiv, hinter dem Personen mit massivem Einfluss und Kapital stehen. 

Genauso sieht es auch bei organisiertem Kindesmissbrauch aus. Zudem wurde mir bewusst, dass unterschiedliche kriminelle Gruppen durchaus zusammen arbeiten. Gerade, wenn eine Zusammenarbeit für alle Beteiligten Vorteile bietet und die Strafverfolgung der Täter wirksam verhindern kann.

Mir wurde klar, dass diese Gruppierungen keinerlei Skrupel kennen und ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen gehen würden oder das auch getan haben. Das bedeutete für mich, dass ich grundsätzlich erstmal niemandem vertrauen sollte. Denn Menschen machen viel, sei es aus Angst, wegen Erpressung oder für eine entsprechende Summe Geld. Oder wie meine Oma auch häufig sagte: „Bei Geld hört die Freundschaft auf.“ 

Nach diesen Gedankengängen wollte ich es nochmal auf einen Versuch mit der Polizei Bad Pyrmont ankommen lassen. Nicht weil ich von einem positiven Ergebnis ausging, sondern um sie zu testen. Um zu testen, was passiert, wenn ich die Corona Pandemie als das benenne, was es war: Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 

Ein Verbrechen, wegen dem Kritiker politisch verfolgt, zensiert und wirtschaftlich sabotiert wurden. So wie es bei mir der Fall ist.

Ich schrieb also auf, wovon ich überzeugt war. Nicht in Schönschrift, sondern mit teilweise zitternder Hand. Dann überlegte ich mir grob, was ich bei der Polizei sagen wollte, nahm die schriftlichen Notizen mit und ging – zum letzten Mal freiwillig – zur Polizeistation in Bad Pyrmont.

Dort traf ich am Empfang auf eine jüngere Beamtin, die ich noch nicht kannte. Meine einleitenden Worte waren: „Ich werde jetzt schwere Anschuldigungen erheben…“. Anschließend schilderte ich grob meine Situation und sagte unter anderem, dass ich politisch verfolgt werde. Ich war definitiv nervös. Schließlich wusste ich nicht was nun auf mich zukommen würde. Nachdem die Beamtin mir noch auf Nachfrage ein Glas Wasser gebracht hatte, sollte ich in einem der Räume Platz nehmen. Dorthin kam dann eine andere, mir bisher nicht bekannte Beamtin.

Ich schilderte erneut meine Situation, zeigte ihr meine schriftlichen Notizen und sie stellt einige Fragen. Schon recht früh hatte ich das Gefühl, dass sie mir nicht helfen, sondern mich lieber irgendwo einweisen lassen wollte. Als ich ihr also meine Beweissammlung in der No-Stalk App zeigen sollte, hatte ich daher dann mein Passwort „plötzlich vergessen“. Sie schrieb mir dann ihre Email auf einen Zettel und meinte, dass ich ihr das Beweismaterial per Mail zuschicken solle.

Geschickt habe ich ihr natürlich nichts. Dann hätte ich alles auch direkt an die Täter schicken oder direkt verbrennen können. Generell war das Vorgehen der Beamtin nicht rechtskonform. Beweismaterial per Email kann leicht abgefangen werden und das wollte ich ganz sicher nicht.

So wurde mein dritter Besuch bei der Polizei Bad Pyrmont im Kurzsachverhalt in den später von mir angeforderten Polizeiprotokollen beschrieben. (Stand: 18.06.2025)

Die Beamtin hatte während des Gesprächs auch etwas in den Computer getippt und mir vorgelesen, was sie geschrieben hatte. Ob sie das so gespeichert hat, weiß ich nicht. Mir wurde auf jeden Fall nichts zum Unterschreiben vorgelegt. 

Dann ging ich wieder und kann mich noch genau an das Zittern meiner Hand erinnern als ich an der Ampel bei der Polizeistation stand und mir eine Zigarette angezündet hatte.

Wie weit die unterlassene Hilfeleistung – vor allem bei den Behörden in Bad Pyrmont – noch gehen würde, das würde ich in den kommenden Monaten noch deutlich spürbar erfahren.

Doch noch sind wir im März 2025 und meine Möglichkeiten zur Gegenwehr waren weiterhin stark eingeschränkt. Das Geld wurde immer knapper und auch meine Lebensmittelvorräte gingen zur Neige. Ich war froh, dass ich eine Vase voll mit Kleingeld gesammelt hatte. Von diesem Kleingeld musste ich eine ganze Weile leben. 

Gut war auch, dass ich 2024 diverse Samen gekauft und teilweise im Garten ausgesät hatte. Dadurch wuchs im Frühjahr 2025 etwas Mangold und Palmkohl, den ich essen konnte. 

Nach dem dritten Besuch bei der Polizei hatte ich dann ein kurzes Video gemacht und auf YouTube veröffentlicht. Viel Reichweite erzielte es nicht, doch ich musste ja davon ausgehen, dass meine Kanäle von Shadowbanning betroffen waren und wunderte mich also nicht wirklich darüber.

Da ich in Bad Pyrmont kein Netzwerk besaß und auch kein Geld hatte um von hier zu flüchten, blieben mir nicht viele Optionen. Die Hufeland Therme war sozusagen der einzige Ort, an dem ich regelmäßig war und zumindestens ein paar lose Kontakte hatte. Bei meinen Überlegungen, was ich jetzt noch tun könnte, kam ich also auf die Therme. Genug Geld für den Eintritt hatte ich schon nicht mehr. 

Also ging ich an einem späten Nachmittag zur Therme und lief dann einfach an der Kasse vorbei in Richtung Umkleidekabinen. Die Frau an der Kasse rief zwar meinen Namen, aber ich ignorierte sie, zog mich um und ging zum Saunabereich. Dort setzte ich mich an einen der Tische im Aussenbereich und es dauerte nicht lang bis einer der Saunamitarbeiter zu mir kam. Es war der ältere Saunameister, der mich bei meinem letzten Besuch erst wie einen Geist angesehen und später Blickkontakt auch weitestgehend vermieden hatte. 

Der jüngere Saunameister hatte mir auch bei einem meiner vorherigen Besuche erzählt, dass der andere ihm wohl gesagt hatte, dass er mich irgendwo gesehen hätte. An einem Tag, an dem ich definitiv das Haus nicht verlassen hatte. Das kam mir zu der Zeit schon seltsam vor. In Verbindung mit all den anderen Vorfällen könnte das allerdings schon ein Teil einer Rufmordkampagne gegen mich gewesen sein.

Der ältere Saunamitarbeiter wies mich auf jeden Fall darauf hin, dass ich keinen Eintritt bezahlt hätte, was mir ja bekannt war. Ich erwiderte, dass ich mich gemäß dem deutschen Grundgesetz im Widerstand – unter anderem gegen Kindesmissbrauch – befinde und sagte sinngemäß, dass ich daher weder bezahlen noch gehen würde. Ihm gefiel das nicht und er kündigte an, dass er dann die Behörden informieren würde. Das hat er anschließend wohl getan.

Ich ging dann in den nächsten Aufguss und er war sichtlich nicht erfreut mich dort sitzen zu sehen. Er begann dann den Aufguss und etwa als dieser zuende war, kamen zwei Polizeibeamtinnen in den Saunabereich. Es waren dieselben, die ich schon von meiner One-Woman Demo in Richtung Schloss kannte. Diese forderten mich dazu auf ihnen nach draußen zu folgen. Umziehen durfte ich mich nicht und so fand ich mich dann nur mit Bademantel und Badelatschen bekleidet auf dem Vorplatz der Therme wieder.

Dort setzte ich mich auf eine Bank, nahm mein IPhone und dokumentierte erstmal alles in der No-Stalk App. Außerdem machte ich noch ein Foto von mir im Bademantel, schrieb einen kurzen Text dazu und veröffentlichte das auf Social Media. Und dann ging ich wieder rein, wieder vorbei an der Kasse und in den Saunabereich. Schließlich wollte ich nicht im Bademantel nachhause gehen und war zudem weiterhin im Widerstand. 

Ich ging dann zum nächsten Aufguss in der Banjasauna. Dorthin kam dann wieder der ältere Saunameister. Es gab eine kurze Diskussion. Dann weigerte er sich den Aufguss durchzuführen bevor ich die Sauna verlassen hätte. 

Nach kurzer Zeit kamen erneut die beiden Polizeibeamtinnen. Sie erlaubten mir weiterhin – trotz deutlicher Nachfrage meinerseits – nicht mir etwas Richtiges anzuziehen. Stattdessen griffen sie mich und führten mich ab. Mitten durch den großen Aufenthaltsraum des Saunabereichs, wo auch zahlreiche Menschen saßen. Ich wiederholte mehrfach laut, dass ich mich im Widerstand gemäß dem deutschen Grundgesetz befinde. 

Die beiden Beamtinnen zogen mich durch die Tür neben der Saunabar in den Eingangsbereich der Therme. Dort an der Kasse standen mehrere Mitarbeiter der Therme und auch ein paar Gäste. Die eine Beamtin riss dann so heftig an meinem linken Arm, dass es weh tat, woraufhin ich ein lautes „Hallo!?“ von mir gab. Ich hatte in der Folge einen blauen Fleck am Arm. Abgesehen davon hatte ich ja immer noch nur meinen Bademantel an, der schon locker saß. Der Polizistin machte es aber Spaß mich so vorzuführen wie ich ihrem freudigen Gesichtsausdruck entnehmen konnte.

Draußen angekommen sagte ich, dass meine Tasche noch im Saunabereich wäre, woraufhin eine der Polizistinnen nochmal reinging um diese zu holen. Mit der anderen unterhielt ich mich in der Zeit ein wenig. Dann hieß es, dass sie mich jetzt mit zur Polizeistation nehmen würden. Sie legten mir Handschellen an, die nicht arretiert wurden, und dann fuhren wir los. Bei der Fahrt kam ein Funkspruch rein, bei dem es um ein Kind unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ging.

So wurde meine Widerstands-Aktion in der Hufeland Therme im Kurzsachverhalt in den später von mir angeforderten Polizeiprotokollen beschrieben. (Stand: 18.06.2025)

In der Polizeistation durfte ich mich weiterhin nicht umziehen. Bevor ich in der Zelle eingesperrt wurde, musste ich sogar noch meine Badelatschen auf Anweisung ausziehen, obwohl diese komplett aus Gummi bestanden. Dann war ich in einer Zelle mit einem vergitterten Fenster, einer Kamera in der Ecke und einer Liege mit einer nicht gerade ansprechenden dünnen Decke. Letztere berührte ich nicht, sondern bedeckte mich so gut es ging mit meinem Bademantel, während ich im Schneidersitz auf einer Art Liege saß. In einer Ecke lief auch noch ein Lüfter, dessen Geräusch mich in Kombination mit dem Raum, in dem ich eingesperrt war, vor allem an eine Gaskammer erinnerte. 

Dort saß ich dann ohne zu wissen wie lange man mich in dieser Zelle festhalten würde. In meinem Kopf lief derweil „Freude schöner Götterfunke“ und wenn ich mich richtig erinnere, summte ich die Melodie auch mit. Nach fast einer Stunde ging ich dann zu der Funkanlage neben der Zellentür und fragte nach, wie lange ich noch bleiben müsse, warum ich überhaupt dort wäre und sagte, dass ich Durst hätte und außerdem auf Toilette müsse. Der männlich klingende Beamte konnte oder wollte mir meine Fragen nicht beantworten. Und er sagte, dass ich wegen Trinken und Toilette darauf warten müsse bis seine Kolleginnen wieder da wären. Eine sehr fragwürdige Antwort dachte ich mir.

Wenige Minuten später kam eine der Kolleginnen dann und ich durfte wieder gehen. Einige Wochen später bekam ich dann noch Post zu diesem „Vorfall“, welchen man mir natürlich in Rechnung stellen wollte. Noch im März 2025 meldete ich mich dann beim Weißen Ring, über den auch die No-Stalk lief und der eigentlich explizit Hilfe für Stalking und Missbrauchsbetroffene anbietet. Anfang April hatte ich ein Telefonat von fast 90 Minuten Dauer mit einer der Mitarbeiterinnen. Dort schilderte ich das, was ich erlebt habe. Die Mitarbeiterin sagte aber, dass sie nicht glaubt, dass ich finanzielle Hilfe bekommen würde, da ich ihr ja kein Aktenzeichen vorlegen könnte.

Finanzielle Hilfe war aber dringend notwendig. Meine Rechnungen fingen an sich zu stapeln. Teilweise waren dort sehr merkwürdige Forderungen dabei. Zum Beispiel sollte ich etwa 1.500€ an die Stadtwerke Bad Pyrmont zahlen. Als Nachzahlung für das Jahr 2024, in welchem ich alleine im Haus meiner Oma gelebt habe und bereits rund 3.500€ für Wasser, Strom und Gas bezahlt hatte. 

Zum zweiten April 2025 hatten sie mir die Sperrung des Wasseranschlusses angedroht. Doch in den Wochen davor war ich mit so vielen Dingen beschäftigt, dass ich nicht dazu kam mir den ganzen Papierkram der Stadtwerke nochmal genau anzusehen. Obwohl ich ihnen nach dem Tod meiner Oma mitgeteilt hatte, dass ich alleine in dem Haus wohne, bekam ich für jede Etage eine einzelne Rechnung und die Rechnungen wurden auch teilweise weiterhin auf den Namen meiner Oma ausgestellt.

Eine männliche Person, die sich als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgewiesen hatte, stand Ende 2024 ohne Termin vor meiner Tür. Ich ließ ihn schließlich zum Ablesen der Werte herein, damit das erledigt wäre. Er sagte zu mir, dass mein Verbrauch sehr niedrig wäre und ich auf jeden Fall Geld zurück bekommen würde. Das passte nun so garnicht zu der später geforderten Nachzahlung von 1.500€. Auch erschien mir die Summe von insgesamt 5.000€ für einen 1-Personen Haushalt deutlich zu hoch. Selbst bei Einbeziehung von gesteigerten Energiekosten und dem Bewohnen von einem ganzen Haus mit drei Etagen.

Am zweiten April 2025 wurde mir dann tatsächlich das Wasser abgestellt. Es gab zwar noch einen minimalen Restdurchlauf, aber der entsprach vielleicht etwa 200ml und bis erneut wieder etwas Wasser floss, dauerte es dann auch mehrere Stunden. Zum Duschen, Wäsche waschen oder auch zum Kochen reichte das definitiv nicht.

Wasserabstellung durch die Stadtwerke Bad Pyrmont GmbH am 02.04.2025

Im Verlauf des Aprils sah ich mir dann die einzelnen Rechnungen der Etagen an und traf auf Widersprüche bei den Zählernummern und auch bei der Anzahl der Zähler. Die Nachzahlungssumme war ja sowieso schon seltsam. Es wirkte fast so als ob ein ganz anderer Haushalt berechnet wurde. Dementsprechend reichte ich per Mail einen Widerspruch ein. Auf diesen wurde nicht weiter eingegangen, woraufhin ich erneut einen schriftlichen Widerspruch einreichte. Dieser brachte ebenfalls nichts. Das Wasser blieb aus.

Dann beantragte ich sowohl Wohngeld als auch kurz danach noch Bürgergeld. Man bekommt zwar nicht beides, aber ich brauchte erstmal Geld, damit ich nicht hungern muss.

Wasser holte ich mir erstmal von der Friedrichsquelle, eine öffentliche Quelle, die rund 1 km vom Haus meiner Oma entfernt ist. In meinem Rucksack hatte ich für maximal 9 1,5l Plastikflaschen Platz, wobei das Gewicht nicht zu unterschätzen ist, vor allem bei den später kommenden sommerlichen Temperaturen. 

Meine Oma und mein Opa sind wohl früher auch zum Wasser holen zu dieser Quelle gelaufen. Für Wasser „für den Kaffee“ hatte meine Oma mir erzählt, wobei ich nicht ausschließe, dass ihnen vielleicht auch das Wasser durch die Stadtwerke ausgeschaltet wurde.

Im März, April, Mai und Anfang Juni 2025 musste ich teilweise mit Kupfer-Kleingeld bezahlen, wenn ich einkaufen war. Es dauerte bis Mitte Juni bis mir monatlich 340€ Wohngeld bewilligt und ausbezahlt wurde. Bürgergeld bekam ich nur für einen Monat „vorläufig“ ausbezahlt. Das vorläufig blieb dann bei einem einmalig und später forderten sie auch diese Summe noch zurück. Eine Rückzahlung war mir aufgrund der fortlaufend existenzbedrohenden Umstände nicht möglich.

Aufnahme vom 30.03.2025

Obwohl ich schon über 100 Seiten Nachweise sowie die entsprechenden Anträge beim Jobcenter eingereicht hatte und auch schriftlich auf meine – durch Verbrechen gegen mich verursachten – Notlage verwiesen habe, hieß es dass ich noch mehr einreichen müsse. Darüber hinaus verhielt sich die eine Mitarbeiterin abweisend mir gegenüber und notierte in den internen Notizen des Jobcenters Aussagen zu meiner Person, die dazu geeignet waren meinen Charakter und meine Glaubwürdigkeit herabzusetzen.

Einen Tag vor dem 16.05.2025 war ich bereits gezwungen gewesen zu Pyrmonter Tafel zu gehen,
damit ich überhaupt noch etwas zum Essen habe.

Mehrere Tage vorher hatte ich bereits einen Termin mit dem Bürgermeister von Bad Pyrmont –
Klaus Blome – für den 20.05.2025 ausgemacht, in der Hoffnung, dass dieser in Bezug auf die Wasserabstellung durch die Stadtwerke Bad Pyrmont Einfluss nehmen könnte.

FORTSETZUNG FOLGT…


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Über die Autorin

Daniela Breyer ist Unternehmerin, Autorin und unabhängige Menschenrechts-Verteidigerin. Ihre Arbeit befasst sich mit Menschenrechtsfragen, institutionellem Versagen sowie der historischen und gegenwärtigen Wirkung staatlicher und halbstaatlicher Strukturen auf das Leben Einzelner.

Ausgehend von eigener existenzieller Betroffenheit durch behördliche Maßnahmen, wirtschaftliche Ausgrenzung und den Entzug grundlegender Lebensbedingungen begann sie, systematisch zu recherchieren. Diese Recherchen entstanden nicht aus politischer oder ideologischer Motivation, sondern aus der Notwendigkeit heraus, Ursachen, Verantwortlichkeiten und Strukturen zu verstehen.

Im Rahmen ihrer Arbeit stieß sie auf bislang unzureichend aufgearbeitete historische Strukturen in Bad Pyrmont und Umgebung, unter anderem zu Stiftungen, Einrichtungen, Zwangsarbeit, Verschickungssystemen sowie personellen und ideologischen Kontinuitäten über den Zweiten Weltkrieg hinaus. Ihre Veröffentlichungen stützen sich auf öffentlich zugängliche Archivdokumente, private Unterlagen der Familie Breyer und Zeitzeugenberichte. Ergänzend analysiert sie bauliche Strukturen, Eigentumsverhältnisse sowie die nachweisbare Verflechtung staatlicher und privatwirtschaftlicher Interessen und Entscheidungen.

Ziel ihrer Arbeit ist es, Informationen zugänglich zu machen, Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen und zur rechtlichen wie gesellschaftlichen Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen und institutionellem Unrecht beizutragen.

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